Endloshetze über die Yellow Brick Road

Wie vor einiger Zeit berichtet, hat es mir TempleRun 2 angetan. Ich habe inzwischen alle Levels durchgespielt und die Lust nicht verloren, was untypisch ist für mich. Denn eigentlich habe ich gar kein besonderes Flair für Jump&run.

Nachdem TempleRun 2 ausgespielt war, mir das Spielprinzip aber nach wie vor schmeckt, habe ich mir für 1 Franken Temple Run: Oz besorgt (auch erhältlich für Android im Play Store). Das muss man wiederum rennen, aber durch die Kulissen des Oz the Great and Powerful. Man landet in einer Disney-Franchise, was abschreckend wirken könnte. Aber die Disneyifizierung hält sich im Rahmen – und darum kann ich den Titel allen empfehlen, die lieber die Spielfigur rennen lassen als selbst zu joggen.

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Disney-Look statt Indiana Jones: Der Whimsie-Wald, der manchmal auch zum Hochgebirge wird.
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Taggen per Touch

Wie wichtig Metadaten sind, weiss man nicht erst, seit die NSA diese fleissig sammelt. Auch bei der Verwaltung des Digitalfoto-Archivs und bei einer gut gepflegten Musiksammlung sind sie das A und O. Die Metadaten helfen beim Auffinden eines «Assets», sie bringen Ordnung und Struktur in die Ablage und wenn irgendwann mal der Tag kommen sollte, wo man abtritt und seine digitalen Schätze weitervererbt, dann wird der Empfänger nur dank der Metadaten überhaupt etwas mit diesem Vermächtnis anzufangen wissen.

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Die Bilder in der Übersicht – über «Settings» kann man auch eine ganz dunkle Darstellung wählen.

Eine App mit dem holperigen Namen PhotosInfoPro von Dmitri Toropov steht für 5 Franken im App Store zur Verfügung. Sie kümmert sich am iPad um die Metadaten, und sie ist besonders geeignet fürs Zusammenspiel mit dem Camera Connection Kit. Die App eröffnet den Zugriff auf die Metadaten der digitalen Fotos, die man editieren und exportieren kann.
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Knoten aus dem HTML kämmen

Im Leben eines Nerds ereignen sich Dinge, von denen normale Leute in aller Regel verschont bleiben. Nerds passiert es zum Beispiel immer wieder, dass sie mit Code in Berührung kommen und diesen durch die Mangel drehen müssen. Einen solchen Fall habe ich im Beitrag Der HTML-Hack für InDesign ausgeführt: Es geht darum, die aus der wunderbaren Adobe-Layoutsoftware exportierte HTML-Datei sinnvoll aufzubereiten. Mit einer Handvoll regulärer Ausdrücke werden Formatzuweisungen den Erfordernissen angepasst.

Hier geht es um ein zweites Beispiel: Mein Artikel-Archiv. Das benötige ich für Buchprojekte wie das Kummerbox kompakt-Buch und natürlich auch einfach, um an einer Stelle via die Volltextsuche sehr schnell über alle Beiträge drüberschauen zu können. Beispielsweise um herauszufinden, ob ich schon über dieses oder jenes Thema geschrieben habe. (Man wird ja auch nicht jünger, nid wahr).

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Kann alles, ausser einfach zu sein.

Dazu hole ich den publizierten Text als HTML aus der Mediendatenbank oder von der Website des Mediums und lege, falls möglich, auch ein PDF der Seite ab. Wer Ähnliches tut, der weiss: Fremder HTML-Code ist immer grauenvoll und nie so, wie man ihn gern haben will. Was in aller Regel nicht stört. Ausser, wenn man den Code gerne weiterverwenden möchte.

Und das möchte ich. „Knoten aus dem HTML kämmen“ weiterlesen