Jeder sein kleiner Datenmineur

Die geheimen Datensammlungen, von Geheimdiensten und bösen Datenkraken, sind dieser Tage in aller Munde. Wir sind empört – und wünschen uns insgeheim doch vor allem eins: Einen Zugang zu diesen digitalen Wundertüten und die Gelegenheit, sie nach Lust und Laune zu durchforsten. Man muss kein Nerd sein – sondern nur neugierig –, um angesichts der Möglichkeiten auf Schatzsuche gehen zu wollen.

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Die Isländer sollten eigentlich Internetländer heissen.

Aber es gibt ja Orte, wo man sich abreagieren kann. Beispielsweise bei Google Public Data. Das ist eine Sammlung von Datensätzen internationaler Organisationen wie der Weltbank, der OECD und dem statistischen Amt der Europäischen Union: Demografischen Indikatoren, Daten zur Weltentwicklung, Kennziffern aus Europa wie die Arbeitslosenquote, Verbraucherpreisindex, Mindestlöhne, Staatsverschuldung, Breitbandanschlüsse, und mehr…

Die Daten können in verschiedenen Darstellungsformen analysiert, im Zeitverlauf betrachtet, gefiltert und ins Verhältnis gesetzt werden. Kurz und gut: Eine spannende Sache. Also tobt euch aus!

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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