Waze, dumme Kommentare, Martin Schadt

Google hat Waze gekauft. Für viel Geld. Dennoch war das eine gute Investition. Eine gute Investition ist auch ein Besuch bei publisher.ch: Da ist nämlich die druckfrische, neue Ausgabe der Zeitschrift verfügbar. In den DTP-Tipps und Tricks gibt es unter anderem eine supereinfache Möglichkeit zu entdecken, in InDesign mit Schriften umzugehen. Ausserdem u.a. die Top Ten der InDesign-Doppelklicks und vier Methoden, wie man in Illustrator die olympischen Ringe ineinander verhakt.

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Geometrisch-Ästhetisches aus Nodebox (Quelle)

In der Rubrik Tricks im Web stelle ich unter anderem die ulkige App SculptMaster 3D vor, bei der man sich als virtueller Bildhauer betätigt. Die entstehenden 3-D-Modelle kann man übrigens in Photoshop weiterverwenden. Ausserdem gibt es Tipps für Leute, die gerne Objektive kaufen und einige der Twitter-Kanäle von Adobe. Mit Nachdruck zur Lektüre empfohlen sei auch der Beitrag Geniale Layouts zusammenwürfeln. Hier geht unter anderem darum, wie man in Photoshop den Lichtleck-Effekt wirkungsvoll einsetzt, wie man Schriften baut und mit Nodebox Bilder programmiert und Daten visualisiert. „Waze, dumme Kommentare, Martin Schadt“ weiterlesen

Kicks above the waistline, sunshine!

Er gewann das Schachspiel des Jahrhunderts, besiegte den Weltmeister Boris Spasski und die ganze Sowjetunion – doch im genialen Verstand des Logikmenschen wohnte auch der Wahnsinn: Die tragische Geschichte von Bobby Fischer, der sich schon 1972 in Reykjavík von Verschwörern umzingelt sah, eine globale Odyssee antrat und noch nicht einmal bei seiner letzten Ruhe in Island ungestört blieb…


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Fünf Tipps zu Windows 8

Windows 8 – die einen hassen es. Und die anderen, naja, die können immerhin damit leben.

Ich gehöre zur zweiten Sorte. Ich lebe mit Windows 8 und arbeite ganz gern damit. Und ich habe sogar ein paar Lieblings-Tipps zu diesem Betriebssystem, die ich an dieser Stelle gerne zum Besten gebe:

Den Windows-Explorer beim Ribbon packen
Das Menüband (alias «Ribbon») gibt es seit Windows 8 nun auch beim altehrwürdigen Windows-Explorer. Und es bewährt sich: Die Option, die unsichtbaren Dateien einzublenden, finden sich nicht mehr tief verschachtelt im Eigeschaften-Dialog, sondern im Menüband Ansicht bei Ein-/ausblenden. Man kann an dieser Stelle auch Dateierweiterungen ein- oder ausblenden und im Bereich rechts eine Dokumentvorschau oder die erweiterten Dateiinformationen anzeigen lassen.

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Der Windows Explorer mit grossen Vorschauen und flexible Konfigurationsmöglichkeiten.
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Der Browser der letzten Hoffnung

Ungezählte Stunden harter Arbeit, Hektoliter von Kaffee, Tonnen von Verbesserungen, zwei übersprungene Versionsnummern – das sind die Stichworte, die in der Pressemeldung zum neuen Opera-Browser mitgeliefert wurden.

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Die Schnellauswahl ist eine Opera-Erfindung, die es inzwischen bei allen Browsern gibt.

So wenig aussagekräftig das auch ist, hat es mich dazu gebracht, wieder einmal einen Blick auf den Browser aus Norwegen zu werfen. Die eigentliche Neuerung ist, dass Opera die eigene Engine namens Presto aufgibt und stattdessen auf Blink setzt. Diese Engine wird von Google entwickelt. Sie auch in Chrome, und sie ist eine Abspaltung (Fork) der Webkit-Enginge, die man ihrerseits mit Apples Safari benutzt.
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Der Lieblingssong in ewig

Eine spannende Audio-Anwendung ist unter infinitejuke.com zu finden: Eine Webapp, die einen Song ins Unendliche verlängert. Das passiert auf geschickte Weise, indem das Stück in Segmente zerlegt wird, die dann neu zusammengepuzzelt werden – und zwar so, dass man die Sprünge nicht wahrnimmt. Wie das funktioniert, ist aber bei der kreisförmigen des Songs ersichtlich: Das Stück wird als Kreis dargestellt, bei dem die einzelnen Segmente farblich markiert werden. Mögliche Sprungstellen, wo bei der Wiedergabe an eine andere Position gewechselt werden kann, sind durch Verbindungslinien markiert. Bei der Wiedergabe sieht man, welche dieser Passagen benutzt werden.

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Da rollt sie immer weiter…
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Fotografieren statt abtippen

Texte, Visitenkarten oder Briefe zu dokumentieren, ist mit der Smartphone-Kamera und einer OCR-App eine überaus simple Angelegenheit.

Bei den Scannern gehört die Texterkennung schon lange zum guten Ton. Bei vielen Geräten wird ein Programm mitgeliefert, das mit Hilfe des OCR-Verfahrens die eingescannten Papiere in bearbeitbare Dokumente umwandelt. OCR steht für Optical Character Recognition und beschreibt den Vorgang, bei dem das Abbild eines Textes in ein Textdok verwandelt wird.

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Links: Per Kamera wird das Dokument mit Textgrabber «eingefangen».
Rechts: Das umgewandelte Dokument erscheint in Textgrabber als reiner Text – ohne Formatierungen.

Einmal eingescannt, lassen sich die Dokumente digital archivieren und am Computer leicht durchsuchen. Die OCR-Technik lässt sich nicht nur mit Scannern nutzen, sondern auch mit dem Smartphone. Die eingebauten Kameras bieten heute so eine gute Qualität, dass abfotografierte Seiten im A4-Format genügend Auflösung haben, um per OCR behandelt und in einen Text verwandelt zu werden. Das heisst, man spart sich unterwegs das Abtippen, wenn man wichtige schriftliche Informationen einfangen und speichern, weiterleiten oder archivieren möchte. Diverse Apps bieten OCR am Smartphone:
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Per Schnellzug in den Google Calendar

Bei der Terminplanung verlasse ich mich voll auf die Cloud. Ich nutze inzwischen nur noch Google Calendar, Mozilla Sunbird habe ich aus dem Verkehr gezogen. Google Calendar ist praktisch: Die Synchronisation mit den mobilen Geräten funktioniert wunderbar und auch über die Freigabemöglichkeiten gibt es nichts zu mäkeln.

Nur etwas stört mich: Der Umgang mit .vcs und .ics-Dateien ist äusserst umständlich. Mit solchen Dateien bekommt man es zu tun, wenn man bei der SBB eine Verbindung nachschlägt. Ein Befehl namens Kalender erlaubt es, die Verbindung in den elektronischen Kalender einzutragen. Klickt man darauf, wird eine Datei namens SBBVerbindung.ics heruntergeladen, die beim Öffnen in Outlook landet.

Nur will man sie dort nicht haben. Man kann die heruntergeladene Datei nun manuell in den Google Calendar eintragen oder importieren. Dazu klickt man in der linken Leiste des Google Calendar bei Weitere Kalender auf das nach unten zeigende Dreieck und wählt Kalender importieren. (Zweite und noch umständlichere Möglichkeit: Man klickt im Kalender auf das Zahnrad-Symbol, dann auf Einstellungen und nun auf die Rubrik Kalender. Hier darf man über Kalender importieren die heruntergeladene Datei hereinholen.)
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Ein richtiger Junge hat eine Micro-SD im Sack

Die Dropbox ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Dennoch trage ich immer ein physisches Speichermedium mit mir herum. Die Audiodateien fürs Radio und die Videoaufnahmen für Publisher Insiders sind für die Cloud nach wie vor zu sperrig.

Der USB-Stick in der Tasche hat den Nachteil, dass er gern vergessen geht, mit der Hose gewaschen wird und dann entsprechend nicht zur Verfügung steht, wenn man in brauchen würde. Das ist mir in letzter Zeit so oft passiert, dass ich auf eine Alternative sann. Es gibt die USB-Sticks mit Schlüsselring, doch meine Schlüssel hänge ich seit jeher an ein Victorinox-Signature-Sackmesser. Denn wie schon meine Primarlehrerin sagte: «En richtige Bueb hät en Hegel im Sack!»

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Fällt am Schlüsselbund nicht weiter auf: Der Cardreader mit eingesteckter Micro-SD.
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Der HTML-Hack für InDesign

Eines meiner ehrenvollsten Ämter überhaupt ist es, der Webmaster von dorfposcht.ch zu sein. Dort bringe ich das sechsmal jährlich erscheinende Mitteilungsorgan von Thalheim-Gütighausen ins Internet – und das nun schon seit 16 Jahren. Die Ausgaben werden in InDesign gelayoutet und sollen möglichst schnörkellos im Web landen, damit die Heimweh-Thalheimer auch etwas davon haben. Und weil das über die Jahre ein schönes Archiv zu den Dorfaktivitäten gibt.

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TextCrawler – darf in keinem Webmaster-Haushalt fehlen.

Für mich als Webmaster stellt sich nun die Aufgabe, die Beiträge aus der InDesign-Satzdatei mit möglichst wenig Aufwand ins Web zu bringen. In einer professionellen Umgebung, namentlich wenn man ein Redaktionssystem zur Verfügung hat, würde man mit XML und entsprechenden Umformungen arbeiten. Das ist für uns aber mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Mein Ziel ist ein möglichst robuster Weg, bei dem ich obendrein sehr schnell ans Ziel komme.
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Das Kind in mir will den Surface Pro zum Malen

Von Microsoft habe ich Surface-Pro als Testmodell erhalten und auch pflichtschuldig im Tagi besprochen. Wie im Beitrag erwähnt, gefällt mir das Gerät grundsätzlich. Mir persönlich ist es zu teuer und für ein Tablet doch zu schwer und zu unhandlich. Ich würde es als Laptop nutzen, das einige nette Zusatzfunktionen hat, aber dann doch eher zum (hier getesteten) Surface RT greifen, wenn mir an einem Windows-Tablet gelegen wäre.

Dennoch hat mir der Test mit dem Surface Pro Spass gemacht. Das Gerät macht einen soliden und sorgfältig verarbeiteten Eindruck. Es gibt Kleinigkeiten, die positiv ins Auge stechen – beispielsweise der USB-Anschluss am Ladekabel: Man kann mit diesem somit nicht nur den Surface Pro aufladen, sondern auch jegliche Gadgets, die sich per USB aufladen lassen. Und es ist etwas Wert, dass man einen vollwertigen Windows-PC in den Händen hält. Allein weil man schnell einen USB-Stick anschliessen und einige Daten rüberkopieren kann.

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Ein bisschen Sauglattismus geht immer: Der Wursttest von Christoph Hugenschmidt (inside-it.ch) an der Surface-Pro-Medieninformation von Microsoft Schweiz.
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