Huch, man kann deinen Blindtext sehen!

Mit Blindtexten ist es so eine Sache: Man müsste daran denken, sie vor der Veröffentlichung durch richtigen Text zu ersetzen. Dafür müsste natürlich auch einer da sein, der etwas zu schreiben oder zu sagen hätte. Daran mangelt es mitunter, aber in aller Regel dürfte schlicht Schludrigkeit schuld sein, wenn das berühmt-berüchtigte «Lorem ipsum» online geht.

Als Medienmensch, dem auch schon derlei Unachtsamkeiten widerfahren sind, sollte ich mich eigentlich hüten, mit Fingern auf andere zu zeigen. Andererseits ist es einfach ein zu lustiges Google-Spielchen, einige besonders lustige Perlen auszugraben.

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Pseudolatein, wenn es um die Schweizer Armee geht. Da würde eine Neueinkleidung mit der Uniform der Schweizergarde passen.

In Anspielung an ein anderes lustiges Spiel namens «Nipple slip» würde ich dieses Google-Game «Lorem ipsum Slip» nennen. „Huch, man kann deinen Blindtext sehen!“ weiterlesen

Uff!

Nach knapp einem Jahr habe ich es (fast) geschafft, mich durch A Song of Ice and Fire (oder kurz Asoiaf) zu kämpfen. Die ersten vier Teile habe ich auf dem Kindle gelesen und den fünften Teil als Hörbuch gehört, gelesen von Roy Dotrice. Der spielt in der Fernsehserie den Pyromancer Hallyne, und er macht seine Sache auch als Sprecher ganz gut. Mit seinen Frauenstimmen bin ich allerdings nicht ganz einverstanden. Seine Daenerys kann ich nicht ernst nehmen.

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Unendliche Weiten…
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Googles Browser auf Hochglanz poliert

10 Tipps für Chrome, den inzwischen beliebtesten aller Browser.

Google ist der Jungspund in der Riege der Internet-Browser. Im Herbst 2008 ist die erste Version erschienen. In diesen knapp fünf Jahren hat sich Google einen Marktanteil von fast 50 Prozent geschnappt und sowohl den Internet Explorer als auch Firefox überholt. Der Herausforderer gewinnt die Gunst der Surfer mit seiner einfachen Oberfläche und vor allem mit der rasanten Ausführungsgeschwindigkeit.

Chrome lässt sich aber auch sehr flexibel nutzen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das sind einige der besten Tricks:

1) Die schnelle Suche. Nachdem man auf einer beliebigen Website die Suchfunktion benutzt hat, steht diese über die Omnibox (das Adress- und Suchfeld) zur Verfügung. Man braucht lediglich den Namen der Site, und, mit einem Leerzeichen abgetrennt, den Suchbegriff einzugeben. Beispiel: «tagesanzeiger.ch Chrome».

Schneller geht es nicht: Suchen per Tastaturkürzel
Das lässt sich sogar noch vereinfachen. Man klickt mit der rechten Maustaste auf die Omnibox, wählt Suchmaschinen bearbeiten aus dem Kontextmenü aus und erfasst ein Suchkürzel für die Site. Wenn man für «tagesanzeiger.ch» etwa «ta» erfasst, braucht man für eine Suche auf Tagesanzeiger.ch nur noch «ta chrome» einzugeben.

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Per Suchkürzel lässt es sich auf diversen Websites sehr schnell recherchieren.
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Radiogedudel aus dem Browser

Die App von Tunein wurde auf diesem Kanal schon früher gelobt. Inzwischen ist auch die Website tunein.com eine gute Anlaufstelle für Webradio. Sie hat meines Erachtens das Verzeichnis von AOL und Winamp unter shoutcast.com überflügelt: Weil die Website stilvoller und der Katalog grösser ist, und weil man seine Lieblingsstationen via Website auch mit den Tunein-Apps auf den mobilen Plattformen (iOS, Android und Windows Phone, Sonos und weitere) abgleichen kann. Nützlich auch die Funktion Lokal, die die Sender in der Umgebung anzeigt.

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Lokales Webradio.
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Achteinhalb Stunden auf die Ohren

Zwei Podcasts, die ich als hörens- und empfehlenswert erlebt habe:

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In der CRE-Folge 132 geht es um Hacker und Hackerkultur aus der Sicht der Filme. Caspar Clemens Mierau ist Gesprächspartner von Tim Pritlove, und der Mann kennt nicht nur die Filme, die einem zu dem Thema immer einfallen, sondern auch einige unbekannte Perlen.
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Shine und Sein

Für den Tagi habe ich mir den Tolino Shine näher angesehen (als Testgerät von thalia.ch). Das ist das Ebook-Lesegerät, das die Online-Buchhändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen mit der deutschen Telekom entwickelt haben, um Amazon Paroli zu bieten. Bis jetzt wird gut die Hälfte aller elektronischen Bücher für den Kindle gekauft. Die Reader der einheimischen Online-Buchhändler waren wegen des umständlichen Bücherkaufs einfach nicht konkurrenzfähig. Beim Kindle ist das Shopping supereinfach und mit einem 3G-Modell benötigt man noch nicht einmal ein eigenes WLAN.

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Der Tolino und der Kindle (der leere Akku des Kindle ist Zufall und nicht als Subtext gedacht).

Der Tolino Shine macht diese Mankos jetzt zumindest teilweise wett. Man muss sich gegenüber dem Kindle bei der ersten Einrichtung mehr Zeit nehmen. „Shine und Sein“ weiterlesen

Die letzte Chance für verlorene Dateien

Datenrettung ist eine schwierige Angelegenheit mit ungewissen Erfolgsaussichten. Dennoch: Mit Gratisprogrammen und dem richtigen Modus Operandi lassen sich unter idealen Umständen verlorene Dateien wiederherstellen.

Es gibt nur eine wirkungsvolle Methode, sich vor Datenverlust zu schützen. Und die heisst Datensicherung. Deshalb ist «Backup, Backup, Backup!» das Mantra überhaupt für Computerbenutzer, denen etwas an ihren Dokumenten liegt. Und längst gibt es komfortable Mittel und Wege, dieses lästige Übel automatisch erledigen zu lassen. Ausführliche Hinweise zu allen Aspekten der Datensicherung finden sich im Beitrag Nicht sichern ist nicht sicher in diesem Blog.

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Die «Ultimate Boot CD» enthält viele wertvolle Werkzeuge zur Behebung von Computerproblemen, unter anderem mehrere exzellente Werkzeuge für die Datenrettung.

Doch wie es mit vielen guten Ratschlägen ist – manchmal kommen sie zu spät. Bei der Kummerbox treffen in unschöner Regelmässigkeit Anfragen ein, weil wichtige Daten unauffindbar sind. Oft sind es eigentliche Tragödien, von denen berichtet wird, denn persönliche Dokumente, Fotografien oder Manuskripte haben für den Besitzer und Urheber oft einen enormen reellen oder ideellen Wert, sodass der Verlust schmerzhaft ist.
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