Hand an seine Schriften legen

FontForge ist ein Open-Source-Editor für Schriften. Mit seiner Hilfe kann man eigene Schriftdateien kreieren oder vorhandene Fonts editieren.

Zugegeben – die Herstellung von Schriften ist nicht jedermanns Sache. Es braucht viel Talent und Erfahrung, um eine Schrift zu gestalten, die nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional überzeugt. Ein Fonteditor ist aber dennoch mitunter äusserst nützlich – nämlich dann, wenn es darum geht, eine Schrift anzupassen oder in ein anderes Format zu überführen.

FontForge ist ein Schriftbearbeitungsprogramm aus der Open-Source-Welt. Mit seiner Hilfe wurden die «Linux Libertine» und die «DejaVu» entworfen.

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Die Benutzeroberfläche wirkt verzettelt und die Benutzung ist nicht das, was man selbsterklärend nennen würde. Doch was den Funktionsumfang angeht, gibt es an Font Forge nichts zu mäkeln.

Man kann mit ihm auch bestehende Fonts in diversen Formaten (u.a. Bitmap-, Postscript-, Truetype-, Opentype-Fonts) laden, verändern und nachbearbeiten. „Hand an seine Schriften legen“ weiterlesen

Für immer Solitär

Eine der bemerkenswertesten Neuerungen bei Windows 8 ist – Achtung, jetzt erfolgt ein Tusch und alle halten den Atem an – dass Solitär nicht mehr mit an Bord ist. Es ist nicht zu hoch gegriffen, dass Solitär eine zentrale Säule des Erfolgs dieses Betriebssystems darstellt. Die Klondike-Variante ist einfach zu spielen, macht Spass und war schon bei Windows 3.1 simpel und dennoch ansehnlich umgesetzt. Die Konkurrenz hat diesen Wettbewerbsvorteil verschlafen. Keine Games bei Mac OS – wie kann man nur?

Bei Windows 8 sind keine Spiele dabei – da ist nicht nur das Entsetzen gross, sondern auch der Hausfrieden in Gefahr. Doch zum Glück ist alles nur halb so schlimm. Der Windows Store kann mit der Microsoft Solitaire Collection aufwarten, Entzugserscheinungen lindern und die alte Leidenschaft womöglich sogar neu entfachen.

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Hübsch anzusehen, das neue Solitär.
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