In Tablet-Form kann Windows 8 sich sehen lassen

Ab heute ist Microsofts Surface-Tablet in der Schweiz offiziell erhältlich.

Heute kommt Microsofts eigenes Tablet, der Surface in der Schweiz in den Handel. 559 Franken kostet die 32 GB-Variante ohne Touch-Cover, mit dem Touch-Cover sind 659 Franken zu berappen. Die 64-GB-Variante kostet 659 Franken ohne und 759 Franken mit Touch-Cover (Preise von microsoftstore.ch).

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Das Tablet, das dank Stand und Touch Cover auch ein Laptop abgibt.

Nachdem das Gerät in den USA seit Oktober 2012 im Handel ist und man einiges darüber lesen konnte, war ich gespannt, nun endlich ein zur Verfügung gestelltes Testgerät in der Hand zu halten – und Windows 8 zum ersten Mal nicht per Maus auf einem herkömmlichen PC zu verwenden, sondern mit Finger und den Touch-Gesten zu steuern.
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Klangwellen einfach kanalisieren

Soundsource klinkt sich in die Menüleiste von Mac OS X ein. Die kostenlose App schaltet Audio-Ein- und -Ausgänge und regelt die Lautstärke.

Rogue Amoeba – das Firmenmotto lautet «komischer Name, grossartige Programme» – ist ein Softwareunternehmen aus den USA, das sich dem Audio verschrieben hat. Das bei früherer Gelegenheit vorgestellte Programm Airfoil erlaubt einen flexibleren Umgang mit Apples Dienst zur drahtlosen Multimedia-Übertragung zwischen verschiedenen Geräten. Airfoil schickt die Soundausgabe beliebiger Programme an einen Apple-TV oder an einen Airplay-kompatiblen Lautsprecher. Das Programm Audio Hijack Pro greift Audioströme einzelner Anwendungen ab und zeichnet sie auf. Ein klassisches Einsatzgebiet dafür ist die Aufnahme von Skype-Gesprächen.

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Damit die Musik am richtigen Ort spielt.
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Wie man Datenpannen sehr schnell überbrückt

Eine Software von Paragon führt eine Komplett-Sicherung aller Daten des Windows-PC durch und «klont» bei Bedarf auch die Festplatte. Für Privatanwender ist Backup & Recovery 2012 kostenlos

Das Mantra in der digitalen Welt lautet Backup, Backup und noch einmal Backup. Wer seine Daten nicht sichert, wird sie früher oder später verlieren. Bei der Kummerbox treffen in unschöner Regelmässigkeit Rufe um Hilfe bei der Datenrettung ein. Doch die Erfolgsaussichten in Fällen ohne Backup sind in aller Regel gering bis hoffnungslos.

Darum gilt, die Daten zu sichern. Die sicherste, aber auch aufwändigste Methode ist, nicht nur Daten und Dokumente zu kopieren, sondern ein Abbild des Systemlaufwerks zu erstellen. Über dieses Abbild kann das System «aus dem Nichts» wiederhergestellt werden. Wenn die Festplatte «crasht», kann der gesicherte Zustand auf eine neue Festplatte repliziert werden. Werden nur Dokumente gespeichert, müssen im Fall eines Falles Betriebssystem und die Anwendungen installiert und konfiguriert und die Daten wiederhergestellt werden, um den Rechner wieder in Betriebsbereitschaft zu versetzen.

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Die Paragon-Software bietet im «Express-Modus» eine überschaubare Zahl von Funktionen an.
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Office 2013, Spyware, Facebook

Der Trend bei der Software geht vom Kaufen zum Mieten. Als Konsument ist dieses Modell ein Nachteil, hat man den Eindruck. Denn man besitzt ein Produkt nicht mehr, sondern kann es nutzen – solange man denn die Miete bezahlt. Und natürlich kommt das Mietmodell den Softwareherstellern entgegen, und löst das Problem, dass neue Versionen mangels «Killerfeatures» zunehmend weniger attraktiv sind. Ich habe mich indes mit Office 2013 beschäftigt und komme im Artikel Office 2013: Software mieten, nicht kaufen im Tagi zum Schluss: Microsoft hat ein interessantes neues Lizenzmodell auf den Weg gebracht, das auch für den Softwarekonsumenten attraktiv ist.

Dieser Tage erscheint auch die neue Ausgabe des Publishers, für die ich einige Artikel beigesteuert habe. Die beliebte Rubrik Tipps und Tricks hält Tipps zu InDesign, Photoshop und Illustrator bereit. Lesenswert für alle die Leute, die mit dem «Bilddonut» – also dem Ring, den InDesign ab Version CS5 in der Mitte eines Bildes anzeigt – ihre liebe Mühe haben (dieser Tipp ist, ehrlich gesagt, auch Eigennutz, weil ich immer erst den Bildinhalt, und nicht den Rahmen verschiebe). Ausserdem u.a. wirklich nützliche Tipps, wie man in InDesign mit den Konturstilen operiert.

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Die Haut eines pockennarbigen Alien – erzeugen lässt sich so etwas mit Filter Forge.
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Wie der Nerd von Welt eine Falle macht

Die App vTie hilft bei den Vorbereitungen für gesellschaftliche Anlässe, bei denen es einen formalen Dresscode gibt.

Trotz aller Abschottungsversuche können sich im Leben des männlichen Nerds soziale Ereignisse einstellen, die nicht nur die Präsenz in einer grösseren Menschenmasse nötig machen, sondern obendrein eine Konfrontation mit der gesellschaftlichen Konvention einer korrekten oder sogar förmlichen Kleidung herbeiführen. Das bedeutet, dass der Sweater, der Hoodie oder Schlabberhemden und Jeans für einmal nicht opportun sind, sondern durch den guten Tschopen, ein Hemd, die Chinohose und, Gott bewahre!, eine Krawatte ersetzt werden müssen.

Das bringt den Nerd von Welt nicht unbedingt aus der Fassung, denn wenn er klug ist, lässt er sich die Krawatte im Herrenbekleidungsgeschäft knüpfen und achtet sorgsam darauf, dass der Knoten ja nicht wieder aufgeht. Es kann jedoch trotz allen Vorsichtsmassnahmen passieren, dass der eine Krawatte neu geknüpft werden muss, und dann, ja dann, ist guter Rat teuer.

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Links: Knot-Anleitungen für 17 Krawattenbindverfahren.
Rechts: Die App führt Schritt für Schritt durch den Prozess. Vor- und Zurückspringen ist jederzeit möglich.
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Niemals wird er in Frieden ruhn

Wenn die Verschwörung echt ist, bremst das die ins Kraut schiessenden Theorien nicht. Denn hinter jedem Mörder könnte ein Anstifter und noch ein Hintermann, ein unerwartetes Motiv, eine dunkle Macht als Strippenzieher stecken. Darum ruhen die Spekulationen auch 148 Jahre nach der Ermordung des 16. amerikanischen Präsidenten nicht.
Abraham Lincoln, erster Republikaner an der Spitze der zerstrittenen Nation und frischgebackener Kinoheld, hat viele offene Rätsel hinterlassen.

In memoriam Digitalk

Kollega Zedi und ich haben von Oktober 2006 bis Ende Februar 2009 den Podcast Digitalk für den Tagesanzeiger produziert. 87 reguläre und fünf Extra-Folgen sind entstanden. Die Website bei Kaywa (digitalk.kaywa.ch) wurde per Ende Jahr abgeschaltet. Zu Dokumentationswecken stelle ich per Skydrive hier ein vollständiges Archiv zur Verfügung.


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Termine auf die fantastische Art verwalten

Fantastical ist ein guter Ersatz für die Kalender-App des iPhone.

Die Kalender-App von Apple ist durchaus brauchbar, aber kein Wunder an Übersichtlichkeit. Dieses Manko macht sich die Fantastical-App zu Nutze. Anstelle der Tages-, Wochen- und Monatsansicht zeigt sie eine Liste mit den anstehenden Terminen und darüber den DayTicker mit dem aktuellen Tag, den beiden vorherigen und den zwei nachfolgenden Tagen. Zieht man den DayTicker herunter, wechselt er zu einer Monatsansicht. Ein erneutes Ziehen am Monatskalender wechselt zum DayTicker zurück. In beiden Ansichten sind Termine als farbige Punkte markiert.

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Links: Oben der «DayTicker», unten die Terminliste – Fantastical bietet eine etwas ungewohnte, aber praktische Sicht in den Kalender.
Rechts: Durch Herabziehen des «DayTickers» erscheint oberhalb der Terminliste die übersichtliche Monatsdarstellung.

Termine in natürlicher Sprache erfassen
Nebst dieser durchdachten Präsentation der anstehenden Termine lassen sich mit Fantastical auch neue Einträge relativ leicht erfassen – und zwar in natürlicher Sprache. Man tippt auf das Plus-Symbol oder hält den Finger für eine kurze Zeit auf ein Datum gedrückt, um einen neuen Eintrag zu erstellen. „Termine auf die fantastische Art verwalten“ weiterlesen

Mit Googles Hilfe den Leuten auf den Zahn fühlen

Mit GoogleDocs sind auch einfache Web-Umfragen möglich. Die Resultate werden in einer Tabelle gesammelt und können auch grafisch ausgewertet werden.

Google Docs – respektive «Drive», wie das Online-Büropaket des Suchgiganten seit April heisst – hat nebst Textverarbeitung und Tabellenkalkulation eine wenig bekannte, aber sehr nützliche Funktion zu bieten. Es ist möglich, mittels Online-Fragebögen eigene Umfragen durchzuführen. Die Resultate werden in einer Tabelle gesammelt und können dort auch gleich ausgewertet oder grafisch visualisiert werden.

Um eine Umfrage zu erstellen, loggt man sich unter drive.google.com in seinen Account ein. Dann klickt man auf Erstellen und wählt Formular aus dem Dropdown-Menü. Dann vergibt man einen Titel und eine Beschreibung, und dann kann man auch schon damit beginnen, die Fragen zu erfassen.

Sieben Fragetypen stehen zur Wahl
Für eine Frage vergibt man wiederum einen Titel und einen Kurzbeschrieb, den Hilfetext. Bei Fragetyp gibt es sieben Auswahlmöglichkeiten: Text, Textabsatz, Auswahlfrage, Ankreuzen, Aus einer Liste wählen, Skala und Raster.
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Eyjafjalla in einer Nebenrolle

Anfangs Jahr hat es uns nach Island verschlagen. Wegen der Nordlichter, die sich uns aber verweigert haben, aber auch, um wieder einmal einen richtigen Winter zu erleben und in der blauen Lagune zu liegen. Und um uns in die passende Kulisse zum neuesten Werk von Michael Ridpath zu begeben, das wiederum in Island spielt und das ich mir erst für den Kindle besorgt hatte, um es dann als Hörbuch zu hören – weil Sprecher Seán Barrett eine knarrende Stimme hat und auch das Isländisch, soweit ich das beurteilen kann, richtig ausspricht. Bei den deutschen Hörbuchfassungen isländischer Bücher ist das nicht der Fall, was bei den Büchern von Arnaldur Indriðason gründlich den Spass verdorben hat. Es ist mir schon klar, dass es nicht allzu viele deutsche Sprecher gibt, die Isländisch beherrschen. Etwas Aussprachetraining könnte man den Sprechern indes schon angedeihen lassen, sodass sie wenigstens Reykjavík, Geysir und Eyjafjallajökull richtig über die Lippen bringen.

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Der Krimi zur Islandreise – denn zufällig hat der Kommissar beim Skógafoss nach Indizien zu suchen.

Letzterer spielt im Buch «Meltwater» eine wichtige Rolle. „Eyjafjalla in einer Nebenrolle“ weiterlesen