Office 2013, Spyware, Facebook

Der Trend bei der Software geht vom Kaufen zum Mieten. Als Konsument ist dieses Modell ein Nachteil, hat man den Eindruck. Denn man besitzt ein Produkt nicht mehr, sondern kann es nutzen – solange man denn die Miete bezahlt. Und natürlich kommt das Mietmodell den Softwareherstellern entgegen, und löst das Problem, dass neue Versionen mangels «Killerfeatures» zunehmend weniger attraktiv sind. Ich habe mich indes mit Office 2013 beschäftigt und komme im Artikel Office 2013: Software mieten, nicht kaufen im Tagi zum Schluss: Microsoft hat ein interessantes neues Lizenzmodell auf den Weg gebracht, das auch für den Softwarekonsumenten attraktiv ist.

Dieser Tage erscheint auch die neue Ausgabe des Publishers, für die ich einige Artikel beigesteuert habe. Die beliebte Rubrik Tipps und Tricks hält Tipps zu InDesign, Photoshop und Illustrator bereit. Lesenswert für alle die Leute, die mit dem «Bilddonut» – also dem Ring, den InDesign ab Version CS5 in der Mitte eines Bildes anzeigt – ihre liebe Mühe haben (dieser Tipp ist, ehrlich gesagt, auch Eigennutz, weil ich immer erst den Bildinhalt, und nicht den Rahmen verschiebe). Ausserdem u.a. wirklich nützliche Tipps, wie man in InDesign mit den Konturstilen operiert.

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Die Haut eines pockennarbigen Alien – erzeugen lässt sich so etwas mit Filter Forge.

Bei den Tricks im Web gibts Tipps zu Schweizer Fonts und zur Typografie, zu iPad-Apps und zu einem nützlichen Webdienst. Die aktuelle Ausgabe von Publisher Insiders Dialoge statt Einwegkommunikation beschäftigt sich mit Print to Web, und besonders ans Herz legen würde ich allen experimentierfreudigen Photoshop-Nutzern die aktuellen Download-Tipps im Beitrag Materialschlacht in Photoshop: Was man mit Filter Forge anstellen kann, ist echt verblüffend. Man simuliert nicht nur diverse Materialien und Oberflächen, sondern kann auch abstrakten und surreale Muster erzeugen – einfach, indem man Module geschickt miteinander kombiniert. Als Fan von digitaler Bildgenerierung würde ich im Moment gerne den lieben langen Tag mit Filter Forge herumspielen…

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Mein bescheidener, erster Versuch mit Filter Forge.

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So sieht die Oberfläche aus, in der man seine Module zu einem ausgeklügelten Bildeffekt kombiniert.

Ferner habe ich mich im Tagi vor zwei Wochen unter dem Titel Auch gut gemeinte Software lässt sich bösartig einsetzen mit dem Missbrauchspotenzial bei Diensten wie Find my iPhone oder Find my Friends beschäftigt. Auch die neuen Ideen der Forscher bezüglich Handyspionage und die guten alten Kamera-Trojaner werden beleuchtet: Ein richtiges Panoptikum der Gruselware, und sehr einfach zu benutzen. Als Fazit ist man dann nicht mehr ganz so freigiebig, wenn es darum geht, Laptops oder Tables auszuleihen.

Unter Wie man Softwareabstürze aus der Welt schafft frage ich mich, warum Computer eigentlich abstürzen und was man gegen Software-Crashs tun kann – nicht nur, wenn der Bluescreen da ist, sondern auch schon präventiv. Und im Kummerbox-Beitrag Kinder von bestimmten Websites fernhalten gebe ich Hinweise zum Sperren von Webseiten am PC und im Heimnetzwerk. Persönlich bin ich nicht für Zensur. Da ich die Frage aber immer mal wieder gestellt erhalte, und ich nur ein bescheidener Diener meiner Leser bin, sei das Thema in aller Ausführlichkeit besprochen.

Und last but not least zum Radio. Die Digital-Sendung von letzter Woche Ein grosses Sprachrohr und nichts zu sagen betrieb brutales Facebook-Bashing… bzw. ernsthafte Kritik an den sozialen Netzen. Und in der letzten Kummerbox-Live-Sendung Schatz, das Bett brennt! suchten und fanden Kevin und ich Gründe, «Beds are burning» von Midnight Oil zu spielen.

Noch zwei Artikel aus dem Netz. Der Beitrag Vor 30 Jahren: Die erste Killeranwendung wirft einen Blick zurück in die Vergangenheit und zeigt auf, wie mit Lotus 1-2-3 die Ära der grossen PC-Software begann. Und: Genial oder völlig utopisch? Die Idee der ESA, eine Mondbasis mit einem 3-D-Drucker aus Mondmaterial herzustellen…

Autor: Matthias

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