Die Welt ist ein Manga-Comic

Eine App namens Manga Camera macht Fotos und spukt Bilder aus, die einen schnurstracks die Parallelwelt der japanischen Bildergeschichten versetzt.

Mangas, die japanischen Comics, haben einen hohen Wiedererkennungswert: Die meist schwarzweissen Bildergeschichten arbeiten mit dynamischen, schnellen Strichen, plakativer Typografie und besonders auffällig sind die übergrossen Kulleraugen der Figuren – in ihnen ballt sich die ganze Emotion einer Szene.

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Ein Selbstportrait, verziert mit einem Ringmuster.

Die App namens Manga Camera imitiert den Stil der Mangas – bis auf die erwähnten Kulleraugen – verblüffend gut. Die App macht Fotos und wandelt sie sogleich in schwarzweisse Comic-Illustrationen um. Objekte werden mit einer Kontur eingefasst und dunklere Bereiche mit einer Schraffur versehen. „Die Welt ist ein Manga-Comic“ weiterlesen

Guten Tag, dürfen wir Sie kaufen?

Eine Anfrage über die Kontaktfunktion:

Name: Lena Schmidt
Email: sales@teliad.de
WWW: http://www.teliad.de
Content: Sehr geehrte Damen und Herren,
ich heiße Lena Schmidt und arbeite als Account Manager International bei teliad. Bei der Suche nach interessanten Webseiten bin ich auf Ihren Blog aufmerksam geworden.
Die Beiträge sind sehr informativ und interessant. Bieten Sie auf dem Blog denn die Möglichkeit, redaktionelle Beiträge käuflich zu erwerben?
Damit meine ich, dass Sie quasi nach Absprache über ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung oder eine Webseite schreiben und dafür dann vergütet werden. Selbstverständlich ohne feste Vorgabe von konkreten Inhalten/Empfehlungen.
Falls das für Sie von Interesse ist, freue ich mich über Ihre Rückmeldung. Gerne können Sie sich auch direkt (kostenlos) auf teliad.de anmelden und Ihren Blog dort für die Vermarktung einstellen.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Lena Schmidt

Ich gebe die Antwort gerne öffentlich: Nein, es gibt auf diesem Blog keine Möglichkeit, redaktionelle Beiträge zu kaufen.

Auf dem Weg zur Idiokratie

Die Herrscher mögen ihre Untertanen schön dumm. Denn dann konsumieren die, statt aufzumucken, schauen fern statt Revolutionen anzuzetteln und ziehen willfährig in den Krieg. Darum ist das Bildungswesen eigentlich ein Verblödungssystem und praktizierte Pädagogiotie – und dann ist da auch noch das Fernsehen, das das seinige dazu tut, die Gehirne seiner Konsumenten aufzuweichen.

Die digitalen Bilder verfallsfrei aufbewahren

Es braucht einige Vorkehrungen, damit sich Fotos im Rohdatenformat auch in fünf und zehn Jahren noch anschauen lassen.

Die Archivierung digitaler Daten ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Zum einen muss man sicherstellen, dass die verwendeten Datenträger zukunftstauglich sind – zu viele Speichermedien sind in der Vergangenheit schon ausgestorben, als dass man sich diese Frage ignorieren dürfte. Immerhin steigen die Kapazitäten der Festplatten nach wie vor. Es ist darum gut machbar, seinen ganzen historischen Datenbestand auf der Festplatte zu halten. Man nimmt ihn beim Umstieg auf einen neuen Computer mit und hat sie auf einem aktuellen Speichermedium parat.

Zum anderen ist die Wahl des richtigen Dateiformats entscheidend. Denn was nützt es, wenn das Speichermedium problemlos lesbar ist, aber kein gängiges Programm die alten Dateien öffnen kann? (Siehe auch Daten für die Ewigkeit)

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ACDSee Pro ist ein günstiges Programm mit vielen Talenten. Nebst dem Geotagging gehört auch Unterstützung fürs DNG-Format dazu.

Beim RAW sind Probleme zu befürchten
Dieses Problem stellt sich auch in der Digitalfotografie – und zwar vor allem dann, wenn das Rohdatenformat (RAW) zum Einsatz kommt. „Die digitalen Bilder verfallsfrei aufbewahren“ weiterlesen

Wie Windows sich nonstop selbst auf die Finger schaut

Die Ereignisanzeige von Microsofts Betriebssystem dokumentiert systematisch nicht nur Fehler, sondern vielerlei andere Geschehnisse, die häufig gar nicht an den Benutzer gemeldet werden.

Moderne Betriebssysteme sind hochkomplexe Systeme – bei denen sich viele Mitspieler möglichst reibungslos organisieren müssen. Und wie bei einem Staat oder einem Gemeinschaftswesen funktioniert das nur, wenn es anerkannte Spielregeln gibt, an die sich alle halten.

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In der Ereignisanzeige (hier von Windows XP) werden mitunter im Sekundentakt Einträge geloggt.

Das ist bei Betriebssystemen, genauso wie bei Organisationen des richtigen Lebens, nicht immer der Fall. Und in beiden Fällen sind Störungen und Konflikte die Folge. Wenn beim Betriebssystem Komponenten nicht harmonieren, dann führt das zu seltsamen Problemen. „Wie Windows sich nonstop selbst auf die Finger schaut“ weiterlesen

Drohnen, Gadgets, Brogrammer

Im Tagi von heute gibt es im Artikel Die Fotodrohne liefert das Postkartenmotiv zu der Flugdrohne der Gebrüder Josi, deren Zweck nicht die Terroristenbeseitigung ist, sondern die Flugfotografie und das Videografieren aus der Luft. Im Tagi von letzter Woche haben Kollega Zedi und ich Die zwölf besten Tech-Geschenke vorgestellt; viele davon werden in diesem Blog ausführlich vorgestellt (Triggertrap, Bowers & Wilkins A7, Nikon 1 J2 und das Nexus 7).

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Das Resultat der Aktion «Creamy», vorgestellt in den aktuellen Download-Tipps im Publisher (Originalbild).
„Drohnen, Gadgets, Brogrammer“ weiterlesen

Mit den Ohren lesen

Die Rubrik Lies das wurde in der letzten Zeit in diesem Blog sträflich vernachlässigt. Das liegt daran, dass ich mich immer noch durch «A Song of Ice and Fire» kämpfe und da inzwischen in der Mitte des vierten Bandes angelangt bin.

Immerhin – der Hörbuchörerei fröne ich auch weiterhin mit Leidenschaft und habe darum nachfolgende Liste kompiliert, die kurze und knackige Tipps zu diesem Gerne enthält. In die Rubrik «Lies das» wird dieses Posting einsortiert, weil hörbuchantipathische Zeitgenossen die angegebenen Werke auch lesend rezipieren können…

Sebastian Fitzek habe ich das Buch Das Amokspiel zu verdanken, das mich deswegen interessierte, weil es beim Radio spielt. Zwar nicht bei Stadtfilter, denn zum einen spielt die Geschichte in Berlin. Und zum anderen hat der Mann, der zu einer öffentlichen Geiselnahme entschlossen ist, keinen alternativen, sondern einen massentauglichen Sender für seine Aktion ausgesucht.

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„Mit den Ohren lesen“ weiterlesen

Warum selbst auslösen, wenns dafür eine App gibt?

Für die Besprechung im Tagesanzeiger und im Digitalmagazin, und natürlich auch zum eigenen Vergnügen, habe ich mir ein Triggertrap-Kabel besorgt. Das erlaubt es, die Spiegelreflexkamera mit dem Smartphone zu verbinden. Es besteht aus zwei Bestandteilen. Das eine ist ein Kästchen (Dongle) mit 3,5-mm-Klinke, das in die Kopfhörerbuchse des iPhone oder des Android-Telefons kommt. Das andere ist ein Spiralkabel, das mit dem Fernauslöser-Port der Kamera verbunden wird. Die Zweiteilung erklärt sich mit den unterschiedlichen Fernauslöser-Buchsen. Der Dongle ist immer der gleiche, während das Kabel je nach Kameramodell variiert.

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Das Smartphone sitzt am Drücker.

Der Online selector hilft, das passende Verbindungskabel zu finden. „Warum selbst auslösen, wenns dafür eine App gibt?“ weiterlesen

War da jemand an meinen Daten?

Das kostenlose Programm HashMyFiles erstellt Prüfsummen von Dateien und Ordnern. So lassen sich veränderte Daten aufspüren und Übertragungspannen vermeiden.

Der Hash-Wert hat nichts mit Drogen zu tun. Im Gegenteil: Er erlaubt eine nüchterne Beurteilung der Integrität von digitalen Daten. Er wird auch zur Beschleunigung von Datenbankzugriffen und in der Kryptologie eingesetzt.

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Das Gratisprogramm HashMyFiles errechnet Prüfsummen für einzelne Dateien oder für Ordner mit allen Unterordnern.

Bei der Authentifizierung von Dateien funktioniert der Hash-Wert wie eine Prüfsumme. Ein Algorithmus berechnet aus einem beliebig langen Datenstrom eine kurze alphanumerische Zeichenfolge. Der Clou des Algorithmus besteht darin, dass sich der Hash-Wert verändert, sobald nur ein einziges Bit in der Ursprungsdatei geändert wird. „War da jemand an meinen Daten?“ weiterlesen

Wenn das Namensgedächtnis versagt, hilft Evernote Hello weiter

Evernote Hello ist eine kostenlose App fürs iPhone und für Android, die einem dabei hilft, sich an Begegnungen und an Bekanntschaften zu erinnern.

Die Volkskrankheit Nummer eins ist weder Rückenschmerzen noch Sodbrennen – nein, worunter die allermeisten leiden, ist ein betrüblich schlechtes Erinnerungsvermögen für Namen und Personen. Wer oft in unterschiedlichen Kreisen verkehrt und es häufig mit neuen Bekanntschaften zu tun bekommt, der kennt das Problem: Man begegnet jemandem und kann sich partout nicht daran erinnern, bei welcher Gelegenheit man sich kennenlernte.

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Links: In der Begegnungs-Historie werden Kontakte chronologisch, mit einem Portrait-Mosaik dokumentiert.
Rechts: Zu einer Person erscheinen die Begegnungen, Personen, die man vom gleichen Anlass kennt, sowie die persönlichen Notizen.

Phil Libin, der Erfinder der Sammel-Web-App Evernote, hat mit Evernote Hello eine App entwickelt, die als Gedächtnisstütze für Gesichter und Menschen dienen soll. Statt bei einer Begegnung bloss Visitenkarten auszutauschen, macht man ein Foto der Person und registriert Kontaktdaten. Das kann man selbst tun – es beim Hinzufügen aber auch die Möglichkeit, das Smartphone seinem Gegenüber in die Hand zu drücken und ihn sich selbst fotografieren zu lassen. „Wenn das Namensgedächtnis versagt, hilft Evernote Hello weiter“ weiterlesen