Kummerbox goes Ebook

Das neue Buch mit den gesammelten Kummerbox-Beiträgen ist da – dieses Mal nicht, wie seine fünf Vorgänger, in gedruckter Form, sondern als Ebook im Self-Publishing-Programm von Amazon.

Der Schritt vom «normalen» zum elektronischen Buch ist ein Experiment und ein Wagnis. Der Kundenkreis der Kummerbox besteht zum kleinsten Teil aus Nerds und Early Adopters, die sich voll aufs papierlose Buch eingeschossen haben. Sie werden keinen Kindle haben und vermutlich auch nicht wissen, dass man die Kindle-Bücher per iOS-App auch am iPad und iPhone lesen kann, dass eine Android-App existiert und dass man die elektronischen Bücher über den Cloud Reader auch einfach im Browser studieren kann. Für ein Nachschlagewerk wie das Kummerbox-Buch ist das nicht der schlechteste Weg.

Das Ebook ist ideal
Aber das Ebook drängt sich für einen Titel wie «Kummerbox Kompakt» auf. Und zwar aus mehreren Gründen.

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Wo kein Alien je gelandet ist

Vor zwei- bis dreitausend Jahren haben die Aliens unseren Planeten besucht, uns Menschen (oder Teile von uns) mit extraterrestrischer Intelligenz ausgestattet und uns obendrein ein paar Landeplätze hinterlassen. Es ist das Verdienst des Schweizer Präastronautikexperten Erich von Däniken, dass wir die Zeichen der Ausserirdischen in der Nazca-Hochebene in Peru und anderswo entsprechend deuten können. Und auch nur dank des Gewinners des «Goldenen Brett vor dem Kopf»-Preises wissen wir, was der Maya-Kalender wirklich verheisst. Noch in diesem Jahr schlägt der Götterschock!

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Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken

Eine App namens Mein Haushaltsbuch verfolgt Einnahmen und Ausgaben und zeigt auf, wie es um die persönlichen Finanzen steht.

Das Prinzip für die Führung eines soliden Finanzhaushalts ist denkbar einfach: Man gibt weniger Geld aus, als man einnimmt. Damit das klappt, sollte man Bescheid wissen über die Zu- und Abflüsse und diese im Auge behalten.

Dabei hilft die App Mein Haushaltsbuch von Christian Drapatz aus Essen. Sie existiert für iOS und Android, und zeigt nicht nur an, wie man finanziell gebettet ist, sondern führt auch vielfältige statistische Auswertungen durch – und zeigt so die grossen Posten und eventuell sogar Sparpotenziale auf.

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Links: Die Übersicht zeigt auf einen Blick, wie es um die Finanzen steht.
Rechts: Erfreulich, wenn das grüne Bälkchen höher ist als das rote.

Für Buchhalternaturen
Die App ist, das sei vorausgeschickt, nur etwas für Buchhalternaturen und User mit einem Sinn für Sorgfalt. Damit das Haushaltsbuch Aussagekraft besitzt, muss man seine Daten kontinuierlich und sorgfältig erfassen. „Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken“ weiterlesen

Wie Schweine ihren Schaffensdrang ausleben

Die Macher von «Angry Birds» legen nach. Beim iPad-Spiel «Bad Piggies» ist nicht nur Fingerspitzengefühl gefragt, es braucht auch Sinn fürs Konstruktive.

Rovio Entertainment hat 2009 mit «Angry Birds» einen Spiel-Erfolg gelandet, der bis heute seinesgleichen sucht. Als Spieler steuerte man erzürnte Vögel, die in Selbstmordmissionen die von grünen Schweinen gebauten Festungen zum Einsturz brachten. Das Spiel ist inzwischen auf fast allen Plattformen daheim und hatte auch einige Fortsetzungen erfahren. «Angry Birds Space» verlagert den ewigen Kampf zwischen Vögeln und Schweinen ins All, was dem Spieler Geschick im Umgang mit Schwerelosigkeit und Anziehungskraft abverlangt. Und bei «Angry Birds Star Wars» sind die wütenden Federviecher sogar auf den Yoda gekommen.

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Zwei Rahmen, zwei Räder und ein Motor – und fertig ist der PS-starke Feuerstuhl!

Die schweinischen Seifenkistenrennen
Der anderer neuer Streich von Rovio versetzt den Spieler nicht mehr in die Rolle der Vögel, sondern handelt aus der Schweine-Perspektive. „Wie Schweine ihren Schaffensdrang ausleben“ weiterlesen

Effektfeuerwerk für bewegte Bilder

Die Foto-App Powercam stattet nicht nur Standfotos, sondern auch Videos mit bunten Effekten aus.

Kamera-Apps gibt es für iOS wahrlich wie Sand am Meer. Sie unterscheiden sich im Kern nur durch die Zahl der Bildeffekte – und durch das Aha-Erlebnis, das man mit diesen allenfalls auslöst. Auch die Powercam-App des chinesischen Softwareentwicklers Wondershare macht keine Ausnahme: Der Clou sind die Effekte à la Instagram, mit denen man flaue Bilder aufmöbeln kann.

Powercam ist dennoch in drei Belangen bemerkenswert:

1) Die App stattet nicht nur Fotos mit den Effekten aus, sondern auch Videos. Es gibt auch animierte Effekte: Old Movie, 70s und Siena erwecken den Eindruck eines Super-8-Films, indem sie Staubpartikel und Kratzer übers Bild laufen. Bei Fire züngeln die Flammen und bei Bubble steigen Blasen auf. Bei Shake wird das Bild in alle Richtungen zerbröselt und mit Snow kann man es in seiner Aufnahme sogar künstlich schneien lassen.

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Von «Chocolate» bis «Thermal» – Powercam hat mehr Effekte in petto, als man jemals benutzen kann.
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Das Nexus 7, gemessen am iPad Mini

Nachdem mir in letzter Zeit ständig Leute die Ohren voll geschwärmt haben, wie toll dieses Nexus 7-Tablet von Asus doch sei, habe ich klein beigegeben und Google auf Knien um ein Testgerät angefleht.

Das ist heute eingetroffen und wurde sofort einer ersten Begutachtung unterzogen. Und ich muss sagen – auch im Vergleich mit dem iPad mini, mit dem ich neulich herumspielen durfte, schlägt sich das Android-Tablet ausgezeichnet. Für einen ausgiebigen Vergleich ist es zwar noch zu früh, aber einige Beobachtungen sollen hier festgehalten werden, so lange sie noch frisch sind.

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Links: Der Startscreen, der dank Widgets den ersten Informationshunger stillt.
Rechts: Die via Amazon-Cloud-Player aufs Gerät geholte Musik.

Das Tablet von Asus mit Android 4.1 wirkt im Vergleich zum iPad Mini schwerer. Sieht man in den Spezifikationen nach, dann sind es zwar nur 32 Gramm (340 Gramm beim Nexus 7, 308 Gramm beim iPad), aber aus dem Bauch heraus hätte ich den Unterschied für deutlich grösser gehalten. „Das Nexus 7, gemessen am iPad Mini“ weiterlesen

Wo Windows seine Sünden registriert

Die Zuverlässigkeitsüberwachung protokolliert Abstürze, Systemfehler und aussergewöhnliche Ereignisse auf einer Zeitachse und liefert nützliche Hinweise bei der Fehlersuche.

Man kann nicht behaupten, dass Microsoft ein besonderes Talent für die Benennung seiner Produkte hätte. Die Namen sind oft umständlich, nichtssagend, schwer zu memorieren oder austauschbar. Das Systemmodul Zuverlässigkeitsüberwachung, so umständlich der Name auch ist, bringt einen immerhin auf die richtige Spur – auch wenn es eigentlich nicht die Zuverlässigkeit überwacht, sondern aufzeigt, wann das Betriebssystem unzuverlässig war und Abstürze, Fehler oder Hänger produzierte.

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Windows und seine Fieberkurve: Die Zuverlässigkeitsüberwachung zeigt an, wann Abstürze stattgefunden haben.
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Diagnosewerkzeug für die Festplatte

Ein Gratisprogramm namens CrystalDiskInfo informiert über den Zustand der Festplatte und hilft bei der Früherkennung von Problemen.

In vielen Festplatten ist eine Technologie namens Smart eingebaut. Das Akronym steht für «Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology». Es geht um die Früherkennung von Problemen und zur Vorbeugung von Ausfällen. Es werden während des Betriebs diverse Daten gesammelt. So lange sich die Messwerte innerhalb der Grenzwerte bewegen, wird die Festplatte als «gesund» angesehen. Wenn einer oder mehrere Messwerte ausserhalb der Bereiche liegen, die vom Hersteller für den Normalbetrieb vorgesehen sind, könnte ein latentes Problem vorhanden sein.

Den Leistungsdaten der Platte auf der Spur
Smart registriert unter anderem, wie häufig Lesefehler auftreten, wie gross der Datendurchsatz ist, wie lange es dauert, um die Platte hochzufahren und wie heiss es im Inneren des Laufwerks ist. Das Open-Source-Programm CrystalDiskInfo liest diese Werte aus und zeigt sie an. Man erfährt durch das Programm auch, wie lange die Festplatte insgesamt lief und wie oft sie eingeschaltet wurde. „Diagnosewerkzeug für die Festplatte“ weiterlesen