Wenn Blogs töten könnten

Tja, wenn Blogs wirklich töten könnten, dann wäre dieser Blog hier vermutlich schuld am Ableben von Wakoopa. Am 11. Juni hatte ich den Dienst an dieser Stelle vorgestellt und am gleichen Tag hat Wouter Broekhof das Ende von Wakoopa als sozialer Plattform verkündet. Der Dienst lebt weiter als corporate research community (was auch immer das heisst).

Das war nun aber nicht einzige Erlebnis dieser Art. Letzten Freitag sollte als Daily-Digital-Beitrag in der Tagi-iPad-App meine Besprechung von Dirpy.com erscheinen und auch in der Kummerbox vom Montag hatte ich ursprünglich bei der immer wieder gern gehörten Frage nach einer Downloadmöglichkeit bei Youtube auf Dirpy verwiesen.

Denn genau das machte Dirpy. Es lud Clips von Youtube herunter: Entweder das ganze Video oder nur die Tonspur als MP3. Das war geschickt gemacht: Man konnte die MP3-Umwandlung nicht nur am Anfang und Ende trimmen, sondern auch gleich mit ID3-Tags versehen. Damals schrieb ich:
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Wo Flickr-Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen werden

Während es bei Flickr kriselt, schwingt sich 500px.com zu Höhenflügen auf. Die Foto-Website macht vieles – aber längst nicht alles – besser als Yahoos angeschlagene Foto-Community.

Flickr ist auf dem absteigenden Ast. Die Foto-Website wurde 2004 gegründet, 2005 von Yahoo gekauft und wurde in den Folgejahren zum dominanten Foto-Website und -Community. 2007 wurde das zwei-milliardste Bild hochgeladen, was damals für weltweite Schlagzeilen gut war. Das Bild stammte von Yukiko Kawabata aus Brisbane und zeigte einen toten Baum – was man rückblickend als Omen interpretieren kann. Denn seit dieser Erfolgsmeldung hat Flickr kaum mehr Erfolge zu vermelden und auch das Mutterhaus Yahoo bekommt kein Bein mehr auf den Boden. Eine Kooperation mit HPs Snapfish-Dienst brachte Flickr nicht in die Gewinnzone, und das seit 2007 gibt es kaum mehr Weiterentwicklungen auf der Site.

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500px besticht mit dem gefälligen Design und vielfältigen Funktionen.
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Herausfinden, wie es um eine Website steht

Downornot.com verrät, ob eine Website «up» oder «down» ist – sprich, ob sie erreicht werden kann oder nicht. Dieser Hinweis kann viel Zeit bei der Fehlersuche sparen.

Was tun, wenn anstelle einer dringend benötigten Website im Browser bloss eine Fehlermeldung erscheint? Die Haare raufen, ein neues Modem kaufen oder den Internetprovider wechseln?

Besser ist, die Ruhe zu bewahren und als erstes herauszufinden, ob das Problem womöglich gar nicht bei einem selbst, sondern bei der fraglichen Website liegt. Dabei hilft downornot.com. Diese Website testet die Verfügbarkeit einer Site und meldet «up», wenn sie erreichbar ist und «down», wenn der Server nicht ansprechbar ist. Die Überprüfung von downornot.com ist deswegen recht zuverlässig, weil von drei unterschiedlichen Orten aus versucht wird, die zu überprüfende Site zu erreichen.

«Triangulieren» einer Website
Bei unserem Test mit tagesanzeiger.ch wurden die Site parallel aus München, London und Padua angesprochen. Falls zwei von drei Stationen die Site nicht erreichen können, wird als Status «down» ausgegeben.
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