Stilvoll Webradio hören

TuneIn Radio Pro ist eine App fürs iPad und das iPhone für den Webradio-Empfang. Sie zeichnet sich durch eine Reihe nützlicher Funktionen aus: Time-Shift, automatische Wiederaufnahme von verlorenen Übertragungen, Aufnahme-Taste und Suche nach Radiostationen aus der Umgebung. Obendrein ist die App ganz einfach schick geraten.

Radio aus dem Internet bietet eine enorme Vielfalt an Programmen. Ob amerikanisches Talk-Radio, deutsche Ballermann-Mucke, chinesische Volksmusik, es gibt Tausende von Stationen zu empfangen. Längst senden alle grossen Rundfunkanstalten auch im Netz, aber es gibt auch viele Klein- und Kleinststationen, die von enthusiastischen Amateuren betrieben werden. Kurz – wer das Dampfradio mag, der kann Internet-Radio nur lieben.

Die grosse Auswahl macht es allerdings schwer, eine Auswahl zu treffen. Dabei hilft die TuneIn-App für iOS. Sie zeigt unter Suchen die Rubrik In Ihrer Nähe, in der in einer übersichtlichen Liste die Schweizer Sender zu finden sind: Von Radio DRS über Radio 24 bis hin zu Radio Lora oder dem Winterthurer Sender Stadtfilter (auf dem ich ab und zu sende). „Stilvoll Webradio hören“ weiterlesen

Fotografische Effekthascherei (und trotzdem schön)

Instagr.am ist eine Foto-App fürs iPhone, die Bilder mit vorgefertigten Bearbeitungsschritten aufpeppt. «Instant gratification» ist garantiert.

Als ernsthafter Fotograf oder gar Bildkünstler hat man keine Wahl, als Instagr.am in Bausch und Bogen zu verdammen. Was die App betreibt, ist Effekthascherei der billigsten Art. Fotos werden mit Zuckerguss verziert und mit optischen Rüschchen versehen. Sie springen sofort ins Auge, selbst wenn das eigentliche Motiv nur mässig überzeugt.

Instagr.am versieht – ähnlich wie auch Hipstamatic – mit vorgefertigten Effekten: „Fotografische Effekthascherei (und trotzdem schön)“ weiterlesen

Ein ausgebuffter Datenschieber

Robocopy ist ein leistungsfähiges Programm zum Kopieren, Verschieben und Verwalten von Dateien. Es läuft an der Befehlszeile von Windows 7 und Vista – was überhaupt kein Nachteil ist.

Die Befehlszeile heisst bei Windows «Eingabeaufforderung» und wirkt auf manche Benutzer wie ein Relikt aus der Computer-Steinzeit. Das ist natürlich unvermeidlich, zeigt doch die Befehlszeile einen Prompt an, wie man ihn seit 30 Jahren von DOS kennt – das «Disk Operating System», das zusammen mit dem Intel-kompatiblen PC gross wurde, hatte übrigens im Juni dieses Jahres seinen 30 Geburtstag.

In der Befehlszeile von Windows 7 und Vista steckt kein DOS mehr. Dafür schlummern dort enorm leistungsfähige Befehle. Beispielsweise der Befehl robocopy. Er enthält eine Anspielung an Paul Verhoevens Film aus dem Jahr 1987, was für Microsoft eine untypische Namensgebung, aber insofern passend ist, dass er im Dateisystem schonungslos aufräumt – wenn man ihn denn richtig einzusetzen weiss. „Ein ausgebuffter Datenschieber“ weiterlesen

Vier findige Finder-Tipps

Feiern wir den Finder, so lange es ihn noch gibt! Mit vier Tipps zu der schnellen Ordnervorschau, zu den unsichtbaren Dateien, zur einfacheren Navigation im Finder, zum Ressourcen-Sparen und zum schnellen Speichern von Dokumenten.

Man munkelt, dass der Finder in Mac OS X 10.6 «Lion» seinen letzten Auftritt haben wird. Der Finder ist das Datenverwaltungsprogramm in Apples Betriebssystems für grosse Computer, das in künftigen Versionen überflüssig werden soll, weil dann auch die Desktops und Laptops Dateien in der Art und Weise verwalten, die wir vom iPad und iPhone her kennen: Als eine Art Dokumentenstrom, auf den man direkt aus der App zugreift.
Doch bis und mit «Lion» bleibt uns der Finder erhalten – und das ist Grund genug, hier die besten Tipps für Apples altehrwürdigen File-Manager zu präsentieren: „Vier findige Finder-Tipps“ weiterlesen

Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC

Trotz dem seltsamen Namen, dem mausgrauen Erscheinungsbild und den mitunter seltsamen Bedienungskonzepten hat sich Video LAN Client (kurz VLC) zur besten und beliebtesten Videoplayback-Software gemausert – weil sie einfach alles kann. Und mit einigen Tricks wird dieser Player noch besser.
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Abgefahren (bzw. -geflogen): «Star Trek» in Ascii-Art!

Der VLC media Player kann seine universitäre Herkunft nicht verleugnen: Noch immer wirkt die Software schlicht bis langweilig. Sie kann alles, was anspruchsvolle Anwender verlangen, und noch viel mehr, ist aber umständlich zu bedienen. Und sie verfügt über eine Befehlszeilen-Steuerung, für die man eigentlich ein Informatikstudium brächte.
Trotzdem ist VLC inzwischen eines der populärsten Multimedia-Programme überhaupt. „Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC“ weiterlesen

Die grosse Computer-Zeitreise

Für das Sommerprogramm des Digitalmagazins von Radio Stadtfilter habe ich die grossen Zeitreise durch die Computergeschichte in zwei Teilen produziert.
Wers verpasst hat – hier nachhören!

Teil eins: Vom Abakus bis zum ersten Macintosh

Informationen zur Sendung

Teil zwei: Von Windows 1.0 bis Chrome OS

Informationen zur Sendung

Die Firefox-Erweiterung, die alles kann

«Greasemonkey» ist eine Erweiterung für den Firefox-Browser, die einen fragwürdigen Namen hat – und einen unbestrittenen Nutzen für anspruchsvolle Surfer. Über die Erweiterung lassen sich Scripts ausführen, die den Look und die Funktionsweise von Websites anpassen.

«Schmieraffe» ist im Englischen ein abfälliger Begriff für einen Automechaniker. Diesen Namen – Greasemonkey – trägt eine Erweiterung für den Open-Source-Browser Firefox. Weil sie überall dort Schmierfett aufträgt, wo es beim Surfen klemmt.

Die Greasemonkey-Erweiterung stellt die Möglichkeit bereit, in die Darstellung und Funktionsweise von Websites einzugreifen. Das geschieht über so genannte User-Scripts. Sie enthalten JavaScript-Code, die noch während dem Abruf einer Website aktiv werden. Sie können Elemente ausblenden, Funktionen oder zusätzliche Informationen hinzufügen oder beim Herunterladen von Online-Content helfen. „Die Firefox-Erweiterung, die alles kann“ weiterlesen

Den Library-Ordner hervorzaubern

Bei Mac OS X 10.7 alias «Lion» versteckt Apple neuerdings den ~/Library–Ordner. (Die Tilde steht für das Benutzerverzeichnis.) Das ist natürlich eine dumme Idee. Auch als ganz normaler Benutzer muss man ab und zu Hand an diesen Ordner legen. Mir ging es heute so, weil ich bei meiner aktuellen Lieblingssoftware namens Virtual DJ Broadcaster einige Effekte installieren wollte. Die kommen als .bundle-Dateien, die man im Ordner ~/Library/VirtualDJ/Plugins/SoundEffect deponieren muss. Wenn der Ordner nicht sichtbar ist, sucht man sich schwarz (natürlich auch deswegen, weil es Hersteller Atomix Productions nicht für nötig hält, eine Beschreibung der Plugin-Installation zu liefern.
Wie auch immer: Man kann den Ordner ~/Library öffnen, indem man im Finder Gehe zu > Gehe zum Ordner klickt und dann folgendes eingibt:

~/Library

@davidrei gab mir auf Twitter nun den guten Tipp, dass man noch auf anderem Weg an den Ordner herankommt. „Den Library-Ordner hervorzaubern“ weiterlesen

Blasen strategisch geschickt platzen lassen

«Bubble Bust!» ist ein Geschicklichkeitsspiel fürs iPhone, das eine alte Spielidee perfekt umsetzt.

Das Bubble-Shooter-Spielprinzip gibt es unter Dutzenden von Namen in unzähligen Umsetzungen für alle möglichen und unmöglichen Computerplattformen. Natürlich hat dieser Klassiker auch iOS erobert. Man findet im App-Store diverse Umsetzungen der alten Idee – und viele davon sind nur halbgar und wenig unterhaltsam.
Eine voll und ganz gelungene Variante des Spiels kommt vom Schwedischen Entwickler GameOn. Es geht auch hier darum, der automatisch ausbreitenden Blasenflut Herr zu werden. Die Blasen – oder Murmeln, wie sie in dieser Variante heissen – rücken in verschiedenen Farben von oben heran. Von unten schiesst man mit einer Art Flipperhebel (wie beim Flipperkasten) auf die Murmeln. Treffen dabei mindestens drei gleichfarbige Murmeln aufeinander, zerstiebt die Gruppe. „Blasen strategisch geschickt platzen lassen“ weiterlesen