Birth, School, Work, Death

Mit Youtube wurde es ja populär, jeden Tag ein Foto von sich oder seinem Kind zu machen und die Aufnahmen zu einem Film zusammenzufügen. Klar, wenn man jung ist, sieht man hinterher seine Jugend erblühen, was durchaus eine erfreuliche Sache ist.
Wenn nun Leute wie ich eine App wie Everyday for iPhone nutzen, dann läuft das eher auf eine Dokumentation des Zerfalls hinaus. kann man sich dabei zusehen, wie die Würde des Alters einsetzt. Eins weiss ich aber jetzt schon: Bezüglich Outfits wird mein im Vergleich zu dem Teil hier eine verflixt eintönige Angelegenheit. Himmel, Mädchen, auf deinem Grabstein wird mal «Birth, Shopping, School, Shopping, Work, Shopping, Death» stehen, oder?

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

Ein Gedanke zu „Birth, School, Work, Death“

  1. Meine Frau meint ich hätte das auch mal machen sollen, regelmässig ein Bild in den gleichen Klamotten um die Gewichtsabnahme zu dokumentieren. Habe heute ein Post gemacht mit dem Hinweis auf ein neues Facebook Profil Foto – scheinbar sieht man wirklich was 🙂

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