Apropos Lokalisierbarkeit

Das iPhone speichert die Position. Ich verstehe, dass das aus technischer Sicht sinnvoll sein kann. Ich fände es gut, wenn die Daten verschlüsselt gespeichert würden und klar geregelt wäre, wozu sie genutzt werden und wozu nicht.

Aber diskutieren wir doch an dieser Stelle über etwas anderes: Nämlich über den Umstand, dass man bei stationären Computern schon lange sagen kann, wo der User steckt.
Ein Beispiel: Ich sitze gerade bei mir zu Hause, wobei jeder die genaue Adresse im öffentlichen Telefonbuch nachschlagen kann. Ich rufe die Website ip2location.com auf und erhalte folgende Auskunft:
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Ein iPhone-Aha-Erlebnis

Natürlich bin ich der letzte, der’s gemerkt hat. Naja, vielleicht auch nur der zweitletzte, und damit der letzte nicht länger in Unwissenheit leben muss, sei mein jüngstes iPhone-Aha-Erlebnis hier erzählt. Wenn man bei geöffneter Rechner-App das iPhone querlegt, erscheint statt der bekannten, einfachen Ansicht ein wissenschaftlicher Rechner:
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Wahnsinn, diese Technik heute!

Geili Cover vo Scheiss-Songs

Erstaunlicherweise höre ich die Songs immer noch, die im Morgomat vom 10. März 2011 den Musikschwerpunkt bildeten:
De Musig Schwerpunt staat aa. Und er bringt vier würklich saublödi, nervigi Songs.
Züügs, wome würklich nid cha lose. Brunz vo de Britney Spears, akustische Abfall vo de Lady Gaga und grottigi Ohre Beläschtigung vom Michael Jackson.
Allerdings wott ich eu nid bblaage – nei, de Musig Schwerpunkt staat under em Motto
«Geili Cover vo Scheiss-Songs».
Ich ha vier Titel uusgwählt, wo mir da uf Radio Stadtfilter im Original nid oder nur bi vorghaltner Waffe würdid spiele. Will es sich um überproduzierte Pop-Quark vo de übelste Sorte handlet, wo eim s Hirn versüücht.
Es Biischpiil us dere Kategorie isch ja d «Lady Gaga». Die Plastikfrau mit de Uustrahlig vome Viagra-Spam hät 2010 es Stuck namens «Telephone» uufgnoo – zäme mit de Beyoncé.
Stuck sälber hetti ja durchuus sini Qualitäte. Das merkt me dänn, wäme es sich i de Interpretation vo ernschthafte Künstler aalost.
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Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look

Zugegeben, das ist ein mehr als schwerfälliger Titel, der verändert worden wäre, wenn dieses Blog einen Chefproduzenten, Rewriter oder Textchef hätte. Da das nicht der Fall ist, bleibt es beim schwerfälligen Titel für einen leichtfüssigen Tipp für Mac OS X:
Der Finder beherrscht die schöne Möglichkeit, von Dokumenten eine Voransicht anzuzeigen. Diese Funktion namens Quick Look gibt es seit Leopard (Mac OS X 10.5). Man drückt die Leertaste und erhält von Dokumenten eine Voransicht.
Man kann auch bei Ordnern eine Voransicht anzeigen lassen, allerdings hat die Null Aussagekraft, wie unser Vorher-Bild eindrücklich demonstriert:
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Doch Hilfe naht. „Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look“ weiterlesen

Flottes Kontakte-Karussell

Oder: Wie das Adressbuch wolkig wird. Mit dem Adressbuch ist es so eine Sache. Man hat im Büro einen Computer, auf dem man vorwiegend mit Thunderbird arbeitet. Es gibt zu Hause den Mac, der mit dem iPhone synchronisiert wird. Dann existiert da auch noch diese Windows-Kiste, auf der aus unerfindlichen Gründen Windows Live Mail läuft. Überall gibt es Adressbücher, die sich in unterschiedlichen Stadien des Veraltens befinden. Da drängt sich die Frage auf: Wie bringt man also eine gemeinsame Adressbasis hin?
Indem man einige Puzzleteile zusammenbaut.

1. Sync des Adressbuchs von Mac OS X
Das erste Puzzleteil ist eine Funktion im Adressbuch von Mac OS X, die Apple vor kurzem still und leise eingebaut hat: Nämlich die Möglichkeit, das Adressbuch mit Diensten (MobileMe, Yahoo und Google Contacts) zu synchronisieren:
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Birth, School, Work, Death

Mit Youtube wurde es ja populär, jeden Tag ein Foto von sich oder seinem Kind zu machen und die Aufnahmen zu einem Film zusammenzufügen. Klar, wenn man jung ist, sieht man hinterher seine Jugend erblühen, was durchaus eine erfreuliche Sache ist.
Wenn nun Leute wie ich eine App wie Everyday for iPhone nutzen, dann läuft das eher auf eine Dokumentation des Zerfalls hinaus. kann man sich dabei zusehen, wie die Würde des Alters einsetzt. Eins weiss ich aber jetzt schon: Bezüglich Outfits wird mein im Vergleich zu dem Teil hier eine verflixt eintönige Angelegenheit. Himmel, Mädchen, auf deinem Grabstein wird mal «Birth, Shopping, School, Shopping, Work, Shopping, Death» stehen, oder?