Was aus der Klangwolke fällt

SoundCloud.com ist eine interessante Website für Audio. Sie ist für Musiker gedacht, die via Internet zusammenarbeiten wollen. Dafür kann man sekundengenaue Kommentare oder Bearbeitungswünsche platzieren. Dateien lassen sich im Browser anhören oder im Original, beispielsweise als fettes WAV herunterladen.
Eigene Dateien behandelt man nach allen Regeln der Web-2.0-Kunst: Man hängt ihnen Tags an, weist ihnen eine Creative-Commons-Lizenz zu, deklariert sie als öffentlich oder privat, gibt ihnen ein Cover-Art-Bildchen und natürlich einen Titel, eine Beschreibung und eine Kategorie.
Und selbstverständlich gibt es Apps für alle möglichen und unmöglichen Plattformen: Für den Mac-App-Store, das iPhone oder Android. Die Mac-App-Anwendung ist noch etwas schwach auf der Brust und erlaubt vor allem das Anlegen von Wiedergabelisten und das Favorisieren von Tracks. Es ist auch möglich, Tracks direkt in der App aufzunehmen, aber dafür verwendet man dann wahrscheinlich doch besser ein Aufnahmeprogramm, das mehr bietet als nur einen einzigen roten «Record»-Button.
Die App fürs iPhone gibt etwas mehr her, theoretisch zumindest, in der Praxis hat sie mein Login nicht gefressen. Sollte sie das tun, was versprochen wird, kann man direkt ab App Aufnahmen hochladen, sich bei Foursquare einloggen und Tranks anhören.
Ich habe mir das Vergnügen nicht nehmen lassen, einige eigene Aufnahmen hochzuladen. Es finden sich in meinem Profil fünf Beiträge aus der Verschwörungstheorie der Woche, die ich jeden zweiten Donnerstag für «Morgomat» von Radio Stadtfilter mache. Wer es sich anhören möchte:
soundcloud.com/schmamoluz
soundcloud.gif

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

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