Couch-Potatoing in Vollendung

Warum sollte man das tun – auf dem Sofa liegen und per Teamviewer am iPhone mit dem Windows-PC im Büro arbeiten? Antwort: Nicht, weil es besonders produktiv wäre. Sondern, weil es geht.

Fortschritt durch Technik, daran glaube ich, als ob wir noch in den 1950ern leben würden. Stellt sich die Frage, wohin der Fortschritt eigentlich führen sollte. Meiner festen Überzeugung nach sollte er in letzter Konsequenz jede körperliche Bewegung überflüssig machen. Die Frage, warum man vom Sofa aufstehen sollte, darf sich irgendwann überhaupt nicht mehr stellen.

Mit der Teamviewer-iPhone-App sind wir diesem Ziel ohne Zweifel ein grosses Stück näher gekommen.

Wie man sieht, sieht man am iPhone nur einen kleinen Ausschnitt des PC-Desktops.

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Das iPhone-Backup auswringen

Mit dem iPhone Backup Extractor lassen sich die in einer lokal gespeicherten iOS-Datensicherung enthaltenen Informationen einsehen und auswerten.

iTunes macht bei Synchronisationen eine Datensicherung des iPhone. Vorbildlich! Weniger vorbildlich ist, dass man diese Datensicherungen auf dem Mac zwar findet (unter ~/Library/Application Support/MobileSync/Backup), aber nichts damit anfangen kann. Es findet sich dort nichts weiter als eine Ansammlung von Dateien mit kruden alphanumerischen Namen.

Als Erstes wählt man das passende Backup. Zur Auswahl stehen hier die Datensicherung des iPod Touch und des iPhones.

Das Programm iPhone Backup Extractor schreckt das aber nicht: Es extrahiert, wie der Name sagt, die Daten einzelner Programme. Nach dem Start erscheint ein Dialog, das die vorhandenen Backups nach i-Geräten (iPhone, iPad, iPod) zeigt. So zeigt sich das in meinem Fall, wobei ich auf eine ältere Sicherung zurückgreife:
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Tüppogravieh und andere Kaphostrophen

Typografische Sorgfalt scheint ein Ding der Unmöglichkeit: Der Idioten-Apostroph ist allgegenwärtig, ebenso falsche Anführungszeichen und viele andere zeichensetzerische Sünden. Als Hilfe gegen diese Verluderung der Sitten ein heisser Tipp: Mit Microsoft Keyboard Layout Creator hat man sämtliche wichtigen Glyphen immer griffbereit.

Für viele Leute sind 26 Buchstaben, plus ein paar zerquetsche Umlaute schon mehr als genug. Das sieht man daran, dass sie schon ein simples Häkchen wie der Apostroph völlig aus der Fassung bringt. Zum einen wissen viele Leute nicht, wo man die eigentlich braucht und wo nicht, und zum anderen wissen sie auch nicht, wie der Apostroph eigentlich aussieht.

Also, dass manche glauben, der saxon genitive sei auch hierzulande gebräuchlich, damit kann ich ja noch knapp leben. In manchen Fällen passt er ja sogar. Ich meine, wenn jemand ein Lokal eröffnet und dem einen etwas speziellen Namen geben will, dann kann dieser sächsische Genitiv womöglich Sinn machen sinnvoll sein. Beispiel

Dummbeutel’s Grotte

Wenn allerdings Dummbeutel ein normales Plural-s per Apostroph abtrennt, dann möchte ich ihn am liebsten würgen höflich auf seine Verfehlung aufmerksam machen. „Tüppogravieh und andere Kaphostrophen“ weiterlesen

Unterwegs mit dem Kindle

Der Kindle3 von Amazon in einer ausführlichen Besprechung: Das Lesegerät hat bei mir echte Bücher aus Papier nicht überflüssig gemacht. Es hat noch viele Marotten, aber ohne Zweifel auch eine grosse Zukunft.

Seit gut drei Monaten habe ich den Kindle3 im Einsatz. Zeit, um darüber nachzudenken, wie sich mein Leseverhalten seither verändert hat.

Pbooks nicht verdrängt

Alles in allem hat es sich nicht gross verändert. Ich lese mindestens die Hälfte meiner Lektüre als Non-E-Book. … also als ganz normales Buch aus Papier. Um es einfacher zu machen, werde ich in diesem Blogbeitrag dafür den Begriff Pbook verwenden. «P» für Papier.

Wenn ich ein Buch geschenkt bekomme oder leihe, dann als Pbook. „Unterwegs mit dem Kindle“ weiterlesen