WP7¹

Das Optimus 7 (Typenbezeichnung LG-E900) mit Phone 7 im Test: Microsoft ist ein grosser Wurf gelungen und das neue Smartphone-Betriebssystem eine echte Bedrohung für Android.

Mir ist neulich ein Mobiltelefon des Modells LG-E900 («Optimus 7») in die Hände gefallen, dessen bemerkenswerteste Eigenschaft darin besteht, mit Windows Phone 7 zu laufen – Microsofts neuem Betriebssystem für Mobiltelefone.

Design

Auffällig ist, dass ausser Apple kein Mobiltelefonhersteller gewillt oder fähig ist, beim Design einen eigenen Stil zu entwickeln. Auch LG macht Smartphones, die wie irgendein Nicht-Apple-Smartphone aussehen. Das einzige, was man als eigenständige Idee werten könnte, „WP7¹“ weiterlesen

Kreativer Softwaremissbrauch

Wer will die Tabellenkalkulation zum rechnen nutzen, wenn er damit Spiele spielen kann? Tipps zu excelgames.org und excelformeln.de.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Leute ihre Software missbrauchen. Indem sie Inserate in Excel gestalten, ein Tagebuch im Kalender von Outlook führen oder Powerpoint zur Diashow degradieren.

Besondere Blüte des kreativen Excel-Missbrauchs treibt die Website excelgames.org. Es gibt hier Spiele wie Blackjack, Breakout, Tetris, Reversi oder Snake zu finden. Sie verwenden in aller Regel Visual Basic for Applications (VBA) – aber es gibt sogar eine Minesweeper-Variante, die allein mit Excel-Funktionen arbeitet.

Minesweeper in Excel – ohne VBA, nur mit Formeln!

„Kreativer Softwaremissbrauch“ weiterlesen

Tagespass ins Internet

«Internet Everywhere Day» ist eine SIM-Karte von Orange, mit der man per Laptop mobil ins Internet geht und dafür einen Tagespreis zahlt.

Bekanntlich kann man unterwegs das iPhone als Modem für mobile Rechner nutzen, und hierzulande darf man das anders als zum Beispiel in den USA ohne Extra-Abo tun.

Das nennt sich Tethering und funktioniert sowohl mit Mac-Rechnern als auch mit neueren Windows-Rechnern gut (mit XP habe ich es nie getestet). Was mich an der Lösung stört, ist, dass sie die Batterie des iPhone stark belastet.

Keine Grundgebühr

Darum habe ich neulich das «Internet Everywhere Day»-Angebot von Orange angenommen.

Das USB-Modem am Macbook.

Bei diesem noch bis Ende Januar 2011 gültigen Angebot fällt die sonst übliche Grundgebühr von 10 Franken pro Monat weg. „Tagespass ins Internet“ weiterlesen

Weg mit dem Mailprogramm

Wie stellt man es an, dass bei einem Klick auf eine E-Mail-Adresse (einen Mailto-Link) im Browser die Webmail-Anwendung geöffnet wird, so wie das mit einem lokalen Mailprogramm der Fall wäre? Ich habe sechs (6!) Lösungsvorschläge.

Es gibt Leute, die finden Webmail so toll, dass sie ihrem angestammten Mailprogramm abschwören und nur noch via Browser mailen. Einen Nachteil hat die Sache indes: Die Betriebssysteme räumen einem keine Möglichkeit ein, das mailto-Protokoll, über das Interaktionen mit dem lokalen Mailclienten stattfinden, auf die Webanwendung umzuleiten.
Auf Umwegen geht es trotzdem, wie eine kleine Recherche zeigt. Das sind einige der Hacks, die im Web kursieren: „Weg mit dem Mailprogramm“ weiterlesen

Die Gfätterlibrüder aus Redmond

10 Jahre Inkonsistenz in Office: Die Benutzerschnittstelle ist ein einziger Murks: Der Umgang mit Fenstern ist widersprüchlich und wurde über die Jahre immer wieder verschlimmbessert.

Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit mit Office 2010 und mir gefallen daran einige Dinge. Beispielsweise die OpenType-Funktionen, die ich vor Kurzem im Tagi beschrieben habe. Ich hätte die zwar gern noch etwas üppiger, aber seis drum.

Und, juhuu, eines der grossen Ärgernisse ist in Office 2010 endlich ausgeräumt, so dachte ich. Das SDI-MDI-Schlamassel, wie ich diese seit nunmehr zehn Jahren andauernde Leidensgeschichte gern nenne.

Aber nein, zu früh gefreut. Es wäre auch zu schön, wenn Microsoft eine Ungereimtheit in einem seiner Softwareprodukte einmal grundlegend angehen würde.

Nein, die Programmierer in Redmond bleiben Meister der Flickschusterei, Oberbastler, Gfätterlibrüder und Softwarefummler, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte. Dabei hätte ich die Microsofties noch so gern in den höchsten Tönen gelobt, wenn in Office nun endlich ein stringenter Umgang mit den Dokumentfenstern Einzug gehalten hätte.

Manche werden sich nun fragen, worum es geht. „Die Gfätterlibrüder aus Redmond“ weiterlesen