Dem iPhone auf den Fersen

Mir ist neulich ein Palm Pre in die Finger gekommen. Es ist doch allgemein festzustellen, dass man als potenzieller Käufer eines Mobiltelefons in einer ungleich komfortableren Situation ist als noch vor wenigen Jahren. Man ist nicht mehr gezwungen, Dutzende Geräte anzuschauen, bis man eines findet, das halbwegs gefällt. Im Gegenteil, man muss sich entscheiden, ob man das iPhone will, mit Google und Android glücklich wird oder Palm wiederentdeckt.
Was den Pre angeht, ist er mir äusserlich für den doch stolzen Preis von 749 Franken etwas wenig edel und etwas sehr plastikmässig.

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Die Tasten sind zum Teil sehr klein geraten. Die Buchse fürs USB-Kabel habe ich sicher während fünf Minuten gesucht und dann hinter einer Abdeckung gefunden, die ich für eine Taste gehalten habe. Und ich habe es beim Einsetzen der SIM-Karte tatsächlich geschafft, die Batterie verkehrt einzusetzen. Ich hätte das Gerät wahrscheinlich für defekt gehalten, wenn der am USB-Kabel hängende Pre nicht mit einem (nicht gerade einleuchtenden) Symbol das Fehlen der Batterie angezeigt hätte. „Dem iPhone auf den Fersen“ weiterlesen

Musik-Schwer-.

Zu den Pflichten eines Morgen-Moderators auf Radio Stadtfilter gehört es, einen Musikschwerpunkt zusammenzustellen. Das habe ich auch immer brav getan. Es hat zwar bis jetzt nie jemand gefragt, ob es eine Zusammenstellung der ausgewählten Titel gebe, und ich nehme an, es wird auch in Zukunft keiner fragen. Aber für den Fall, dass ich mich irren sollte, hier die Liste meiner schönen Musikschwerpunkte im Morgomat. Die Titel sind, nachdem Apple die Liste durchgesehen, zensuriert und freigeschaltet hat, nun auch als wunderschöner iMix im iTunes Music Store zu kaufen (für schlappe 85 Franken): „Musik-Schwer-.“ weiterlesen

Schleichpropaganda im grossen Stil

In den USA soll die ehrenamtliche Arbeit gefördert werden. Dafür gibt es Websites wie iparticipate.org. Beim Militär, im Gesundheitswesen, Bildung, Altenpflege, beim Tierschutz kann man sich engagieren. Das klingt erst einmal nicht schlecht.
Was mir die Haare zu Berge stehen lässt, ist die Pressemeldung der Entertainment Industry Foundation (EIF):

From October 19-25, More Than 60 Network TV Shows To Spotlight The Power and Personal Benefits of Service (Quelle)

Vom 19. bis zum 25. Oktober, also noch bis übermorgen, werden in über sechzig Fernsehsendungen die Freiwilligenarbeit propagieren. Das Ziel ist laut der Meldung, Millionen von Amis dazu zu bringen, sich unentgeltlich für die Gemeinschaft einzusetzen. Mit mehr als fragwürdigen Mitteln. „Schleichpropaganda im grossen Stil“ weiterlesen

3d killed the videogame star

Wie schön hat Robbie Williams an seinem Comeback-Konzert gestern doch «Video killed the radio star» gesungen. Schön falsch, würde man meinen. Gekillt wird jedenfalls nicht nur der Radiostar durch Robbie Williams, sondern auch der Videogame-Star. Mir ist nämlich neulich das Spiel «The Beast within» in die Finger geraten, der zweite Teil aus der Gabriel Knight-Serie. Mit dem habe ich mich 1995 auseinandergesetzt, weil ich damals zufälligerweise gerade genügend Zeit hatte. Damals kamen Spieltitel auf, die den Namen Videogame zu Recht trugen. Sie gehörten zum Genre des «interaktiven Movies». Videosequenzen, also Realfilm, wurden in virtuelle Sets eingebaut und erschienen mit der Handlung. Ein anderes Spiel mit dieser Technik war «Phantasmagoria», das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, trotz der für meinen Geschmack viel zu exzessiven Gewalt. „3d killed the videogame star“ weiterlesen

Schockschwerenot: Fliegende Unterhose über Zürich!

Andere sorgen sich bei Google Streetview um ihre Privatsphäre. Ich hingegen finde es bedenklich, dass Google Street View die Existenz von Ufos nachweist, die Öffentlichkeit davon aber keine Notiz nimmt:
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Ein dreieckiges Flugobjekt, das durch die Hardstrasse fliegt, sollte ein Grund zur Beunruhigung sein. Oder nicht? Vielleicht ist auch Spiderman bei uns unterwegs. Oder dessen Unterhose.

Das grosse iPhone-Android-Shootout

Gestern bin ich endlich dazu gekommen, das HTC Hero anzusehen, das mir der Hersteller schon vor einiger Zeit zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Diese Erkenntnisse sind bei meinen ersten Gehversuchen mit dem Hero hängen geblieben:

1) Das Gerät
Beide Geräte haben fast die gleiche Abmessung. Das iPhone ist ein μ schwerer, so scheint es mir und auch die Küchenwaage scheint das zu bestätigen, wobei dieses Messgerät keine ausreichende Genauigkeit bietet. Das iPhone liegt besser in der Hand. Die nach oben gebeugte Unterkante des HTC ist meines Erachtens eher störend denn nützlich.
Der Punkt geht ans iPhone.

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Düm düm dü düm

Meine neue Lieblings-App am iPhone ist Midomi Ultra: Man singt ein Lied und das Programm zeigt einem dann Titel und Interpret an (siehe auch hier).
Die Ausbeute bisher:
«Dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü dü düdü düdü düdüdü-düü», ein Instrumentalstück aus den Siebzigern (?): No match. Schade.
«The night they drove old dixie down…»: The night, they drove old Dixie down by Joan Baez und: Der Tag als Conny Cramer starb by Juliane Werding. Bravo, Midomi.
«I schänke dir mis Häärz, meeh hani nid, chasch es haa wede wottsch, es isch es guets und es gitt no mängi wos wüür nää, aber diir würis gäää…»: „Düm düm dü düm“ weiterlesen