Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen

Eigentlich sollte man ja 24 Stunden pro Tag nichts anderes tun, als schöne neue iPhone-Apps auszuprobieren. Das ist aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, nicht möglich. Und trotzdem konnte Apple gestern den zweimilliardsten Download aus dem App-Store feiern. Wie auch immer, auch wer nur ein wenig sucht, der findet immerhin ein bisschen. In meinem Fall die folgenden schönen Tipps für den iTunes App-Store:
Dropbox: Die finde ich auch jenseits des iPhone praktisch; wie ich bei früherer Gelegenheit ausgeführt habe. Nun habe ich die iPhone-App für Dropbox entdeckt und nutze auch die fleissig. Besonders praktisch: Die Möglichkeit, Bilder via App in die Dropbox zu stellen. Man braucht iPhone-Screens oder Fotos nicht zu mailen oder zu synchronisieren, sondern findet die sofort in seiner Dropbox vor.
Shoutcast Radio: Mit dieser Anwendung empfängt man auch Radio Stadtfilter.
Midomi Ultra: Als Fan von Shazam konnte ich dieser 5.50 Franken teuren App nicht widerstehen. Sie ist ebenfalls dazu da, Musik zu identifizieren. Sie erkennt aber nicht nur Musik, die man ihr ab Original-Tonträger vorspielt, sondern auch gesungene, gepfiffene und gesummte Melodien. Naja, meistens. Ein Partykracher ist es auf alle Fälle und ein nützliches Ding obendrein.
Wemlin: Nicht (mehr) der ultimative Geheimtipp, aber es soll noch Leute geben, die diese App nicht kennen. Sie zeigt auf einen Blick, welche Trams, Busse und Schiffe nächstens von den Stationen in der näheren Umgebung losfahren.
MyTVizz: Ich bin noch immer auf der Suche nach einer wirklich brauchbaren «Fernsehprogrammzeitschrift» fürs iPhone. Diese hier ist zwar auch noch nicht das Gelbe vom Ei, aber sie hat gegenüber anderen Programmen zwei wesentliche Vorteile: Zum einen zeigt sie die Übersicht aller laufenden Programme relativ kompakt und überschaubar an. Und zum anderen kennt sie auch das Programm von HD Suisse. Allerdings fehlen dafür die Programme von TSR und TSI. Nun, man kann nicht alles haben, zumindest nicht in dieser App-Kategorie.
Starmap: Sehr schöne Astronomie-Anwendung, die die Romantiker und Sternengucker längst alle kennen mögen. Sie kostet 14 Franken und ist jeden einzelnen Rappen wert.
Und was bei der Suche nach iPhone-Apps mitunter auch findet, ohne dass man danach gesucht hätte, sind «Bugs» – Programmfehler oder Entwickler-Versäumnisse. Ein Beispiel für letzteres ist das hoch gelobte Kommunikationsprogrämmchen Ping, bei dem der Entwickler in der Ressourcendatei offensichtlich ein paar Strings vergessen hat:
090930_ping.jpg

Autor: Matthias

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