Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen

Eigentlich sollte man ja 24 Stunden pro Tag nichts anderes tun, als schöne neue iPhone-Apps auszuprobieren. Das ist aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, nicht möglich. Und trotzdem konnte Apple gestern den zweimilliardsten Download aus dem App-Store feiern. Wie auch immer, auch wer nur ein wenig sucht, der findet immerhin ein bisschen. In meinem Fall die folgenden schönen Tipps für den iTunes App-Store:
Dropbox: Die finde ich auch jenseits des iPhone praktisch; wie ich bei früherer Gelegenheit ausgeführt habe. Nun habe ich die iPhone-App für Dropbox entdeckt und nutze auch die fleissig. Besonders praktisch: Die Möglichkeit, Bilder via App in die Dropbox zu stellen. Man braucht iPhone-Screens oder Fotos nicht zu mailen oder zu synchronisieren, sondern findet die sofort in seiner Dropbox vor. „Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen“ weiterlesen

Microsoft macht den Bock zum Gärtner

Da macht Microsoft den Bock zum Gärtner, ist man versucht zu sagen: Seit gerade eben gibt es die Microsoft Security Essentials (MSE) zum kostenlosen Download. Ein Programm, das einen On-Access-Scanner gegen Viren bietet, automatische Updates der Definitionen durchführt und so ungefähr das tut, was man von einem Antivirenprogramm erwartet.
Die Erkennungsleistung von MSE soll in Ordnung sein, zumindest laut AV-Test.org, die dem geschenkten Gaul ins Maul geschaut haben. „Microsoft macht den Bock zum Gärtner“ weiterlesen

Wintiwood

«Cargo – Da draussen bist du allein» war der Film, den wir am Wochenende gesehen haben. Zum Glück waren wir da drinnen im Kino nicht allein, denn dieser Film muss ganz einfach ein grosser Publikumsrenner werden: Die Idee eines Schweizer Sciencefiction-Films ist toll und unterstützenswert. Promotet wird er auch aus lokalpatriotischen Gründen und Gründen der Vetterliwirtschaft. Der Streifen wurde in Winterthur gedreht und ich kenne Leute aus dem Team.
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Was treibt die Frau da?

Das habe ich mich gefragt, als ich über einen Artikel der Welt gestolpert bin. Im Artikel geht es darum, dass ein Unternehmen in Frankfurt am Main die Bewerbungsmappen nicht zurückgeschickt oder vernichtet hat, sondern auf Ebay versteigern wollte.
Dazu gab es ein Bild einer Frau am Laptop:
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Was macht die Frau da? Pflegt sie grad Bewerbungsdossiers bei Ebay ein? Ist sie dabei, für die Mappe von Franz-Detlev Niedermeier zwei Euro fünfzig zu bieten? Oder verprasst sie das Geld, das sie mit der Versteigerung fremder Bewerbungsunterlagen verdient hat, nun an einem schönen Ferienort in den Alpen, und sieht sie via Laptop nach, was für eine Presse sie für diesen Coup gekriegt hat? „Was treibt die Frau da?“ weiterlesen

Windows-Rausschmiss im Konjunktiv

Ich werde immer mal wieder als Apple-Fan-Boy eingestuft. Das ist falsch. Mein erstes wirkliches Computer-Erlebnis hat zwar auf einem Mac stattgefunden. Mein erster eigener Rechner war aus Kostengründen kein Mac. Wobei das Thema Kosten aus heutiger Sicht komplett nebensächlich geworden ist, habe ich doch damals für einen 386er mit Windows 3.0 ganze dreieinhalbtausend Franken auf den Tisch gelegt. Inklusive 80 Franken für die separat zu erwerbende Maus.
Egal. Ich will nur darauf hinaus, dass ich seit fast zwei Jahrzehnten Windows-User bin. Und gestern hätte ich Windows endgültig Ciao gesagt. Eigentlich eher «F. you!», aber das soll ja ein jugendfreundlicher Blog sein. Ja, und auf den Konjunktiv komme ich noch zu sprechen.
Windows. Je älter ich werde, desto weniger mag ich mich mit diesem Betriebssystem herumschlagen. Die Zeiten sind vorbei, wo ich stundenlanges Vergnügen darin finden konnte, irgend ein Detail zu konfigurieren oder durch die Registry zu spazieren. Heute erwarte ich, dass ein Betriebssystem funktioniert. Und Punkt.
Und genau da haperts. Gestern hat meine Windows-Vista-Installation aus unerfindlichen Gründen den Geist aufgegeben. Das Problem tauchte nicht komplett aus heiterem Himmel auf. Am Wochenende, als ich CDs brennen wollte, waren die CD-Laufwerke weg. Das habe ich repariert. Dann wurde auf einer externen Festplatte das Dateisystem nicht mehr erkannt (die Platte funktionierte am Mac klaglos). Dann erschienen im Gerätemanager Fehlermeldungen bezüglich WMI.
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Und dann startete Windows Vista nicht mehr: «Your computer was unable to Start», meinte Startup-Repair. «Attempting repairs». „Windows-Rausschmiss im Konjunktiv“ weiterlesen

Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft

Geben Sie bitte Ihre Kontoinformationen unten genau wie er es auf die e-Mail aufgelistet ist Sie erhalten, laden Sie Ihr Abonnement zu aktivieren.

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Das ist das Deutsch, mit dem man es bei Microsoft zu tun kriegt. Eine Abart unserer schönen Standardsprache, die man Nerdodeutsch oder Gatesomannisch nennen könnte. Oder einfach abverreckte maschinelle Übersetzung (siehe dazu auch: «Eigenes Subscription aktivieren»). „Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft“ weiterlesen

Was Snow Loepaord auch noch kann

Nur ein aufgeblasenes Service Pack oder ein wirkliches Update? Diese Diskussion wird im Moment zu Snow Leopard geführt, etwa auch in unserem Digital-Podcast.
Ich neige zur Ansicht, Snow Leopard sei sein Geld wert. Der Grund sind die kleinen Verbesserungen, über die man immer wieder stolpert. Heute habe ich wieder zwei Details entdeckt, die mir gut gefallen – und die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. „Was Snow Loepaord auch noch kann“ weiterlesen