Tricks für den Automator und Snow Leopard

Die beste Neuerung in Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard findet sich in Automator: Man kann nun via Dienste-Menü auf eigene Programm­abläufe zugreifen. Das bietet ein grosses Rationalisierungs­potenzial.

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.

Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.

Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Es schneit Raubkatzen

Das neue Mac-Betriebssystem Snow Leopard im Video vorgestellt. Plus gleich eine Kurzkritik dieses Videos von meiner Freundin.

Das NDA nun doch noch abgelaufen und mein grosser Test von Apples neuem Betriebssystem Snow Leopard (Mac OS X 10.6) ist online:
tagesanzeiger.ch/digital.

Es gibt da auch ein Video von mir, zu dem meine Freundin sagte: «Langweilig. Und deine Körpersprache ist seltsam.» „Es schneit Raubkatzen“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Die praktische Streetview-Funktion von Google Maps scheint es am Mobiltelefon nicht zu geben. Aber sie existiert – und hier erkläre ich, wi eman sie findet.

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:

Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.

Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Indem man in Firefox seinen Lieblings-Suchmaschinen Schlüsselwörter zuweist, recherchiert man schneller im Netz als je zuvor.

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.

Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.

Recherchemöglichkeiten hinterlegen

Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:

Die Suchmaschinen mit den hinterlegten Schüsselwörtern.

Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
„Schneller googeln und bingen geht nicht“ weiterlesen

A pot of gold

I was lucky on my last short trip to London.: I managed to capture two extraordinary photos, one from the British capital and one from a beautiful rainbow over Switzerland.

Two snapshots from above the world. The first one shows London town, Big ben and the London Eye.

Postcard motive with the Thames and St. James park.

If there is a pot of Gold waiting at the end of a rainbow, then, on this picture, it is fortunately clearly visible, where the end of the rainbow can be found. „A pot of gold“ weiterlesen

Bei Nvidia werden Sie geholfen

Die nichtssagendenste aller Supportauskünfte stammt von einem bekannten Grafikkarten-Hersteller.

Das ist doch mal eine Frage direkt aus dem Leben und eine Antwort, mit der man etwas anfangen kann:

Vielen Dank für gar nichts.

Gefunden auf nvidia.de.

Der alternative Titel zu diesem Beitrag war: «FAQ you, Nvidia!».

Mail ist tot, oder: Das Windows-7-Desaster

Warum gibt es in Windows 7 kein vernünftiges Mailprogramm? Man kann nur spekulieren…

Mail ist tot. Zumindest in Windows 7. Ob es in dieser Version des Betriebssystems einen eingebauten Browser haben soll oder nicht, ist dieser Tage ein grosses Thema. Gestern bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es in Windows 7 kein Mailprogramm gibt, und zwar, obwohl weder die EU noch sonst jemand die Entfernung von Windows Mail (vormals Outlook Express) gefordert hätte. Etwas spöttisch meinte mein Informant dazu, das sei wohl mit «Windows 7 sei ein schlankes Betriebssystem» gemeint.

Ein Betriebssystem ohne Mailprogramm? Da glaubt man sich verhört zu haben. Aber es ist so (und mir hochnotpeinlich, dass ich bislang nicht selbst darauf gestossen bin): In Windows 7 gibt es kein Mailprogramm, dafür einen popeligen Link zum Download der Windows Live Essentials.
Zu diesen Live Essentials gehören Writer, Mail und Messenger, die Fotogalerie und Toolbar, eine Anbindung des Internet Explorer an Windows Live. „Mail ist tot, oder: Das Windows-7-Desaster“ weiterlesen

Die Plattenindustrie ist doof

Die Musikindustrie hat sich Formate für die digitale Plattenhülle ausgedacht. Dabei fehlt es nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern am Willen, die digitalen Audiodateien anständig aufzubereiten.

Bei Heise lese ich, dass wir demnächst mit zwei neuen Multimediaformaten beglückt werden. Das Format soll als digitale Albumhülle dienen und den Musikkunden als Anreiz dienen, wieder ganze Alben herunterzuladen und nicht nur das eine gute Stück. Diese wählerische Verhalten beim Musikkauf heisst übrigens «Cherry Picking», was mir ganz gut gefällt.

Das ist aber auch das einzige, was mir daran gefällt. Erst einmal ist mir schleierhaft, warum ein neues Format mich von der Rosinenpickerei abhalten sollte. Obwohl ich mich stolz einen Nerd nenne, habe ich tatsächlich noch kein einziges Musikstück gekauft, weil mir dessen Multimediaformat besonders gut gefallen hätte. „Die Plattenindustrie ist doof“ weiterlesen

Die Rache des Cyberspace

Die Erfahrungen einer geschlagenen Offline-Woche.

Eine ganze Woche ohne Internet liegt hinter mir. Keine Mails, kein Surfen, kein Twittern (bis auf einen einzigen Ausrutscher am vorletzten Samstag), kein Facebook, kein Skypen, kein Podcast-Herunterladen – und keine Entzugserscheinungen.

Letzeres hat mich etwas überrascht. Ich gehöre durchaus zu den Leuten mit einem leichten Internetsuchtpotenzial. Aber nach etwas Angewöhnung lebt es sich ganz gut in der nichtcybrigen Space, vulgo der Realität, wenn man sich darauf einlässt.

Die Rache des Cyberspace am Homo Interneticus

Doch so ein Homo Interneticus wie ich darf sich nicht ungestört offline amüsieren. Die Rache des Cyberspace ist hart und sie erfolgt unmittelbar: „Die Rache des Cyberspace“ weiterlesen