Geloggte Ferientrips, Wanderungen und Fahrradtouren

Ob man zu Fuss oder mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs ist: Der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP zeichnet die Route auf und exportiert sie als Track: Er dokumentiert, wo man war und hilft auch beim Geotagging der Ferien- und Reisefotos.

Mein neuestes Spielzeug ist der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP für rund 170 Franken. Der soll dabei helfen, Fotos zu geotaggen. Dieser Bestimmung wurde er bislang noch nicht zugeführt. Dafür durfte er heute bei meiner sonntäglichen Velotour auf dem Gepäckträger mitfahren.

Die Tour wurde brav gespeichert und kann nun mittels GPS-Track-Analyse.NET nach allen Regeln der Kunst analysiert und sogar in Google Earth betrachtet werden – wobei jeder Wegpunkt beim Anklicken die Uhrzeit anzeigt, bei der ich vorbeigefahren bin und die Geschwindigkeit preisgibt. Man kann sich in der Software ein schönes Höhenprofil anzeigen lassen und die Strecke sogar dreidimensional plotten lassen. „Geloggte Ferientrips, Wanderungen und Fahrradtouren“ weiterlesen

Alternativvorschlag

Die SRG will aus Kostengründen HD Suisse einstellen. Ich habe eine Idee, wie sich noch viel mehr Geld sparen liesse.

Alles in Grund und Boden zu sparen, scheint dieser Tage sehr populär zu sein. Die SRG spielt offenbar mit dem Gedanken, HD Suisse in die Tonne zu klopfen (auch via @digichr).

Warum nicht SF1 einstellen?

Ich hätte einen Alternativvorschlag. Stellt SF1 ab. Den Sender schaue ich nämlich nie und das Sparpotential ist viel grösser. Dann wäre sogar etwas Geld frei, auf «HD Suisse» zur Abwechslung mal wieder neues Material zu senden.

Binärrätselplakat

Auf einem Werbeplakat ist eine Botschaft in Binärcode zu lesen. Ich habe mir die Mühe gemacht, die für euch zu entschlüsseln.

Dieses Plakat ist euch vielleicht auch aufgefallen:

Man möge dem iPhone, mit dem diese Aufnahme gemacht worden ist, den grässlichen Rolling Shutter verzeihen.

In grün ist folgende Zahlenreihe auf dem Plakat¹ zu lesen:

01000100 01001001 01000111 01001001 01010100 01000001
01001100 01010010 01000001 01000100 01001001 01001111

Man liegt wohl nicht daneben, wenn man das für einen Binärcode hält. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ihn mir zur Brust zu nehmen. Wers auch tun will: In Excel sind die Funktionen «BinInDez» und «Zeichen» für dieses Rätsel ganz hilfreich. Man kanns aber auch mit Bleistift und Notizzettel lösen – oder indem man den Code scharf anschaut. Und obendrein steht das Wort auch noch unverschlüsselt auf dem Plakat. Das ist dann doch etwas lahm. Wieso trauen die Werber ihrem Publikum bloss immer so wenig zu?

Fussnoten

1) Das Foto ist übrigens ein gelungenes Beispiel für den Rolling Shutter beim iPhone.

Gänsetour de Suisse

Neulich sind die Velofahrer an unserer Wohnung vorbeigefahren, und ich habe ein Foto gemacht.

Clickomania.ch ist nicht in erster Linie als Sport-Blog bekannt, aber wenn schon mal eine internationale Radrundfahrt an meiner Haustür vorbeiführt, kann man die Gelegenheit wahrnehmen und ein Bildchen machen:

Nach einer wilden Verfolgungsjagd sieht das nicht aus.

Danke, Jungs, dass Ihr Euch extra für mein Bild so schön aufgereiht habt und im Gänsemarsch bzw. in Gänsefahrt passiert!

Neues Datenlager in den Wolken

Dropbox ist ein guter Ersatz für das GMX-Mediacenter, bei dem Synchronisationsprobleme aufgetreten sind. Und mit etwas Trickserei lässt sich mittels Dropbox sogar der Sunbird-Kalender synchronisieren.

Da habe ich doch neulich darüber gebloggt, dass mir Windows 7 keinen «Nerdgasmus» bereitet hat. Daraufhin stellte mir @hediger auf Twitter die Frage, wo ich denn schon einmal einen erlebt hätte. Ich musste passen. Jetzt kann ich ihm aber endlich eine hoch befriedigende Antwort liefern. „Neues Datenlager in den Wolken“ weiterlesen

Polizeiarbeit soll schwierig sein

«Todesgott» von Àrni Thórarinsson ist ein spannender Island-Krimi, der ausserdem eine Einsicht zur Arbeit der Ermittlungsbehörden liefert, der in Zeiten von Staatstrojanern besondere Brisanz zukommt.

Ich lese gerade den Islandkrimi «Todesgott» von Àrni Thórarinsson und bin dabei bei folgender Stelle hängen geblieben, die mir doch sehr zitierenswürdig erscheint, wo es immer populärer wird, dass der Staat den Bürgern mit Staatstrojanern, Vorratsdatenspeicherung, biometrischen Pässen und solchem Quatsch bzw. Schwachsinn bzw. Unverschämtheiten auf die Pelle rückt:

[Der Polizist:] «Ja, ja, ich weiss. Bleib mal beim Thema. Skarpéðinn ist nirgendwo mit einer SIM-Karte oder einer Mobilnummer registriert. Und wenn du mir jetzt erklären willst, dass man eine SIM-Karte kaufen kann, ohne dass Big Brother davon erfährt, dann halt lieber gleich den Mund. In Reykjavík muss nämlich jeder, der eine SIM-Karte kaufen will, seinen Ausweis vorzeigen, damit der Name zusammen mit der Nummer registriert werden kann, auch wenn ich das für überflüssig halte.»
[Der Reporter:] «Ach ja? Entspricht das nicht den Bedürfnissen der Polizei?»
«Kann schon sein. Aber mich haben sie nicht gefragt.» „Polizeiarbeit soll schwierig sein“ weiterlesen

Weibliche und männliche Webvögel

Twitter ist ein Männerclub, besagt eine Statistik – die mir einleuchtend erscheint.

Als interessanter «Follow-up» zum gestrigen Twitter-Artikel hier noch eine nette Statistik zum Geschlechterkampf auf der Zwitscherplattform, erschienen unter dem Titel « Men Follow Men and Nobody Tweets» auf harvardbusiness.org:

Auf Twitter läuft die Sache zwischen Männlein und Weiblein überhaupt nicht wie im richtigen Leben. Die Anziehungskraft der weiblichen Zwitscherer ist gering. Männer scheinen attraktiver, haben mehr Follower und sogar Männer folgen eher Männern als Frauen.

Wie in der richtigen Vogelwelt

Das ist wie in der richtigen Vogelwelt: Die Männchen haben das schöne Federkleid und den imposanten Kamm, und die Frauen sehen unscheinbar aus.

Jedenfalls scheinen mir die Resultate nicht auf die Schweizer Twitterszene übertragbar. Hierzulande gibt es wenig Twittererinnen. Unter meinen Followern gibt es, so ich weiss, keine einzige richtige Frau (d.h. eine Frau ohne gesperrten Account). Twitter CH ist ein Männerclub und die schillernden Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wir Webvögel

Ich habe anderthalb Jahre gebraucht, bis ich mich entschliessen konnte, mit Twittern zu beginnen. Jetzt habe ich es getan – und bin gespannt, ob es Erkenntnisse bringt.

Ist Twitter Kommunikationsrevolution und lang ersehnte E-Mail-Alternative? Manche sind davon überzeugt und verheissen dem «Telegraf 2.0» eine strahlende Zukunft. Ich enthalte mich einer Prognose, zumal es bei mir gut anderthalb Jahre gedauert hat, bevor ich zum Twitterer wurde. Ich bin relativ früh Leute begegnet, die twitterten, war aber der festen Überzeugung, hier einen Dienst vor mir zu haben, den die Welt nicht braucht.

Zu einem Selbstläufer geworden

Nun, inzwischen twittere ich als MrClicko und habe meine ursprüngliche Anti-Haltung revidiert. Ursprünglich fand ich es nett, dass ich via Twitter-Widget in diesem Blog (siehe unten rechts) per SMS auf clickomania.ch quasi-live posten konnte. Und ist die Sache zu einem Selbstläufer geworden. „Wir Webvögel“ weiterlesen