Wer gute Antworten will, muss die richtige Frage stellen

Eine neue Suchmaschine! Hohe Erwartungen! Banges Hoffen! Wird Wolfram-Alpha uns endlich etwas Unabhängigkeit von Google geben? (Wie gross die ist, haben wir vorgestern erlebt.)

Nun ist Wolfram-Alpha aus der geschützten Kinderstube entlassen und den Webnutzern zum Frass vorgeworfen worden. Gestern Freitag wurde die «Antwortmaschine eingeschaltet. Und war bei den ersten Tests doch um die viele Antworten verlegen: „Wer gute Antworten will, muss die richtige Frage stellen“ weiterlesen

Windows 7: Schlechter als sein Ruf

Die kommende Betriebssystem-Version von Microsoft wird rundherum gelobt. Aber sind die Vorschusslorbeeren wirklich gerechtfertigt?

Mit Windows 7 hat Microsoft die beste Version des Betriebssystems aller Zeiten im Köcher. Zu der Ausse hat sich Leo Laporte in der letzten Folge seines «This Week in Tech»-Podcasts verstiegen. Auch Paul Thurrott gibt Vorschusslorbeeren aus, wobei mich schon die schiere Zahl seiner Beiträge zu dem neuen Windows aus den Socken haut.

Die Vorab-Version weckt keine Begeisterung

Ich bin mit dem Release Candidate von Windows 7 (Build 7100) seit gut einer Woche in Betrieb unterwegs und habe in dieser Zeit weder ekstatische Gefühle entwickelt noch einen «Nerdgasm» erlebt. „Windows 7: Schlechter als sein Ruf“ weiterlesen

Ich fühle mich so rosa

Bei der Bildersuche von Google kann man neuerdings eine Farbvorgabe machen. Mit Retrievr ist sogar eine Suche nach Farbe und Form möglich.

Eben habe ich eine Funktion bei der Bildersuche von Google entdeckt, die es da vielleicht schon länger gibt, die mir jedenfalls bisher entgangen war.

Zwölf Farben zur Wahl

In der Leiste, in der man die Resultate nach Bildgrösse und Bildart einschränken kann, gibt es neu auch ein Symbol mit vier Farben. Wenn man darauf klickt, kann man aus 12 Farben eine auswählen und erhält dann vor allem Bilder, in denen diese Farbe dominiert:

Naja, so richtig rosa schaut der links oben nicht drein.

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Fotografen brauchen keine Hanteln

Ich bin ein grosser Freund exotischer Objektive. Aber ob ich mir dieses exquisite Stück von Sigma anschaffen werde, ist noch fraglich.

Muckibude? Hanteln? Ein Trainer fürs Gewichtheben? Brauchen Fotografen alles nicht. Sie haben ja ihr Sigma 200-500mm f2.8.

Fast 16 Kilo schwer – ohne Kamera! (Bild von juzaphoto.com)

15,7 kg, 27’999 Euro, 0,726 Meter lang. Das nenne ich das passende Zubehör für den nächsten Kindergeburtstag. Bleibt die Frage, welches Stativ man für dieses Objektiv würde verwenden wollen. Ach ja – und eine neue Fototasche bräuchte man auch noch!

Update vom 15. September 2017

Hier gibt es von einem schnell sprechenden Spanier ein nettes Review-Video:

Hochauflösender Kamerawinzling

Die Ixus 100 IS von Canon, kurz besprochen: Die Fokussierung auf Gesichter und der Videomodus gefallen.

Bei den digitalen Spiegelreflexkameras ist die technische Entwicklung nicht aufzuhalten. Mehr Pixel, mehr Empfindlichkeit, mehr Video. Es ist eine wahre Freude. Bei den Kompakten fällt es deutlich schwerer, grosse Trends zu erkennen. Einfach mal drauflosknipsen kann man mit denen längst, also was soll man gross verbessern können?

Nun, ein paar Dinge kann man den Fotowinzlingen tatsächlich beibringen. „Hochauflösender Kamerawinzling“ weiterlesen

Rezensionen aus der Gruft

Acht kurze Buchrezensionen, die ich ursprünglich für «Visual Bookshelf» (heute goodreads.com) geschrieben habe.

Visual Bookshelf ¹ hat alle meine Buchrezensionen auf Facebook ins digitale Nirvana befördert bzw. anonymisiert. Als alter Backup-Neurotiker hatte ich die zum Glück alle gesichert und kann sie an dieser Stelle neu auflegen:

Petros Markaris: «Die Kinderfrau: Ein Fall für Kostas Charitos»

Sehr schöne Geschichte, wunderbar unprätentiös, in dem man sehr viel lernt, ohne es überhaupt zu merken.


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Den Abwärtshorizont erweitern

Die Wortwarte ist eine Inspirationsquelle für Sprachliebhaber, Wortfans und Deutschskurrilisten (falls es dieses Wort gibt).

Parkidiot, Fahrradflucht und Flüsterauto, Wohnshow und Big-Diet-Ambiente, Big-Brother-Baby, vorgoogeln oder verflickrn: Diese wunderschönen Wortschöpfungen existieren alle real und wurden zusammengetragen von Lothar Lemnitzer vom Seminar für Sprachwissenschaft der Uni Tübingen.

Rülpsfaktor 0, Sentimentindex 98,7

Die Perlen gibt es auf wortwarte.de. Wörterfans weiden sich an Depressionsschick oder am Extra-Rülps-Faktor, erweitern den Abwärtshorizont oder die Biokapazität, steigern den Sentimentindex und nicht das Finanzgau, erhöhen die Beweglichkeitskompetenz und machen mich ganz präwikipedianisch. Ein Leckerbissen so gross wie ein Vier-Kanal-ABS-Bremskraftverteilungssystem und endlose Inspirationsquelle für Schreiberlinge.