Google ein- und ausknipsen

Mit einem einfachen Trick lässt sich vorgeben, welche Bereiche einer Webseite die Suchmaschine indizieren soll und welche nicht.

Ja, ich gehöre zu den Schlüssellochguckern. Im übertragenen Sinn: Ich schaue mir nämlich immer mal wieder die Quellen fremder Websites an. Man könnte das auch Code-Peeping nennen. Jedenfalls eine schöne und äusserst erfüllende Tätigkeit.

Ein Beispiel: Bei Heise.de bin ich auf Kommentare gestossen, die mein Interesse weckten: „Google ein- und ausknipsen“ weiterlesen

Buchstabensuppenteller

Ein Fundstück aus dem Web für Fans von Datenvisualisierungen: eyeplorer.com zeigt zu einem Begriff die verwandten Wörter und Themen an, und zwar gruppiert nach sechs Oberbegriffen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

In jüngster Vergangenheit bin ich über die Website eyeplorer.com gestolpert. Es gibt eine Flash-Anwendung, die ein Wort entgegennimmt und dieses in Beziehung zu anderen Worten setzt und das ganze grafisch darstellt. Für den Begriff «Winterthur» ergibt sich folgender Kuchen:

„Buchstabensuppenteller“ weiterlesen

Goethe war ein Nerd

Ein neuer Archivfund zeigt, dass der deutsche Dichter­fürst bei der Netz­werk­tech­nik be­schla­gener war als bisher an­ge­nom­men.

Dies da gefunden:

Der Erlrouter

Wer routet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Router, er routet geschwind!
Bald routet er hier, bald routet er dort
Jedoch die Pakete, sie kommen nicht fort.

Sie sammeln und drängeln sich, warten recht lange
in einer zu niedrig priorisierten Schlange. „Goethe war ein Nerd“ weiterlesen

Ich bin kein Masochist

Eine berechtigte Frage: Warum, zum Teufel, bleibe ich bei der Cablecom, wo sich die ein Versagen nach dem nächsten leistet?

Nachdem ich hier und andernorts meine Erlebnisse mit der Cablecom rumerzähle, werde ich immer wieder gefragt: «Werum wächslisch nid? Bisch ja sälber blöd!»

Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich bin ich auf die Idee gekommen, mich nach einem neuen Internetprovider umzusehen. Ich bin ja kein Masochist.

Nur leider habe ich im Juli letzten Jahres den Fehler gemacht, bei Sunrise das Produkt «Sunrise call» zu buchen. „Ich bin kein Masochist“ weiterlesen

Google eliminiert Google

Eine Inspektion meiner Website mit den Entwickler-Werkzeugen in Google Chrorme zeigt, dass das Script von Google Analytics die Ladezeit markant verlängert – weswegen ich künftig darauf verzichten werde.

Ich lese auf Facebook, dass ein Bekannter Chrome für «einen erschreckend guten» Browser hält. Dem kann bzw. muss ich beipflichten.

Dieser Tage, wo ich mich etwas dem Webdesign widme, habe ich den Inspektor zu schätzen gelernt. Man klickt mit der rechten Maustaste auf irgendein Objekt einer Webseite, wählt Element untersuchen und sieht im Inspector das zerlegte DOM, kann Stile inspizieren, sieht die CSS-Kaskaden und kann sogar Elemente ändern.

Nützlich für die Fehlersuche und die Optimierung

Zur Fehlersuche ist das unbezahlbar und ersetzt einen HTML-Editor wie Dreamweaver oder Golive (Gott hab es selig). Wenn man in der hierarchischen Ansicht des DOM ein Element überfährt, wird auf der Seite der entsprechende Block gelb hervorgehoben und rechts sieht man unter Metrics die Abmessungen mit Margin, Padding, Breite und Höhe. Unter Ressources misst Chrome sogar die Zeit beim Laden einer Seite und sieht die Grösse der abgerufenen Elemente.
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Ten things you could do…

Maybe you know this: The startup process of a Windows PC is a lengthy affair. Here are ten suggestions for what to do with this dead time.

… while your computer starts up:

  • Have a cup of coffee.
  • Have another one.
  • Go outside to catch some fresh air because of Cardiac anxiety.
  • Curse Microsoft or pray for a faster computer.
  • Carve a nice/obscene (as you like) sketch into your desk. „Ten things you could do…“ weiterlesen

Schick auch im Web: Marginalien

In gedruckten Postillen gibt es Randbemerkungen, Extra-Spalten, eingerückte Kästchen und Zusatzelemente in allen Formen und Farben. Im Web ist es schwerer, Texte so zu schmücken. Einige Methoden gibt es aber doch.

Im Printbereich sind sie allgegenwärtig: Die Kästchen, Böxchen und Randspalten. Sie werden in Zeitungen und Zeitschriften benutzt, um eher trockene Informationen aus dem Fliesstext auszulagern. Und sie sind ein praktisches Gestaltungselement, mit dem man Seiten auflockern kann.

Wenn man einen Beitrag aus einer Zeitung oder Zeitschrift fürs Web aufbereitet, muss man sich Gedanken zu diesen Kästchen machen. Die Mittel der Gestaltung sind im Internet beschränkt und man ist mit diversen Unbekannten konfrontiert. „Schick auch im Web: Marginalien“ weiterlesen

Shut up, Epiney!

Früher war DRS3 Sport-freie Zone. Das scheinen die heutigen Modera­toren über­kom­pen­sie­ren zu müssen, indem sie von nichts anderem mehr reden. Und den Unfug oben­drein mit kleb­ri­gem Lokal­pa­trio­tis­mus gar­nie­ren.

Alpiner Wintersport gehört nun nicht zu meinen zentralen Leidenschaften. Herrn Cuche mag ich seine Medaille trotzdem gönnen. Was mir dann aber doch massiv auf die Nerven geht, ist diese Heldenverehrung heute Morgen auf DRS3.

Nicht endende Euphorie

Es vergeht keine Anmoderation, ohne dass der Moderator Sven Epiney sich in Euphorie ergeht. Man attestiert den Österreichern mit scheinheilig kaschierter Schadenfreude, gute Verlierer zu sein. „Shut up, Epiney!“ weiterlesen