Weit-, bzw. Breitsicht

Wer in seiner Wohnung vom Sofa zu viel Wand sieht, dem wird von Philips bald geholfen werden. Der Hersteller bringt nämlich einen Fernseher, das Mauerwerk auch in der Breite wunderbar kaschiert. Der «Cinema 21:9» bringt das Seitenverhältnis vom Cinemascope-Kinofilm. Das Bild ist mehr als doppelt so breit als hoch.
Nun bemängeln Kleingeister bereits, dass dieses Format beim Betrachten einer herkömmlichen Sendung im 4:3-Format massive schwarze Balken links und rechts zur Folge hat. Bei dieser Kritik fehlts an Weit- bzw. Breitsicht. Der Clou ist doch, dass so bestens zwei Fernsehkanäle nebeneinander passen:
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Eine Sendung für jedes Auge, so muss es sein. Und wenn rechts Werbung läuft, kann man links wunderbar entspannen, oder, äh, umgekehrt. Die Fernsehzukunft ist wunderbar!

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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