Daumen nach unten

Es ist passiert: Ich habe mich bei Facebook angemeldet und bei Mark Zuckerbergs Community nun einen Account. Und der nervt schon von Beginn weg, vor allem wegen der unterirdischen Werbung.

Jetzt ist es doch passiert und ich bin bei Facebook Mitglied geworden. Es ist aus rein beruflichen Gründen passiert, weil ich per se nicht geschaffen bin für solche Communities. Die etwas sperrige Natur meines Charakters ist hinderlich bei der Einbindung in ein soziales Netzwerk… ach, dummes Gefasel.

Ständig Statusupdates, das ist nichts für faule Leute

Ich bin einfach zu faul, oft genug mein Konto aufzusuchen, Microblogging zu betreiben oder ernsthaft meinen Status und Geisteszustand bekanntzugeben. Trotzdem, eine interessante Sache und verblüffend, was für Leute in Facebook herumgeistern. Verschollen geglaubte Gesichter, absolute Computerverächter und viele, viele Leute aus der Journiszene, fascht e Familie.

Auffallend ist allerdings, das unter meinen bisher 14 Freunden 13 Männer und nur eine Frau zu finden ist. Also dieses Verhältnis muss sich noch bessern! (Was nicht bedeutet, dass ich nun anfange, Männern die Freundschaft wieder aufzukünden.)

Apropos Frauen:

Für Leute, die «noch einzeln» sind, bietet Facebook Kontakte zu «sexy Frauen» an. Zum Glück kann man derlei Werbung als unerwünscht melden.

Schön, dass ich den Daumen nach unten halten kann, wenn man mir «sexy, einzelne Mädchen» andrehen will. Das wäre nun doch eine gute Funktion fürs Fernsehen und Tru2way (siehe hier). Ob man, wenn man nur ausdauernd genug ist, jeden Werbespot abzulehnen, irgendwann mal werbefreies Privatfernsehen hätte? Wohl nicht.

Das mit der personalisierten Werbung funktioniert nicht sehr gut

Und natürlich bin ich mir auch im Klaren, dass es Facebook darauf anlegt, mir möglichst genehme Werbung zu servieren, weil das meine Kauflust und ihren Werbeerfolg vergrössert (steht ja sogar in der Dialogbox).

So, liebe einzelne Mädchen und abgetrennte Jungen, als Abschluss dieses denkwürdigen Postings noch ein Off-Topic-Link, der mich gestern dazu brachte, vor Lachen vom Stuhl zu fallen:

«Hirsch heiss ich»

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