Livebloggen

Ein Foto vom BlogCampSwitzerland, direkt ab Handy hier im Blog.

Sitze grad am BlogCampSwitzerland in der Session von Matthias Ackeret über «Tele Blocher». Rund herum wird fleissig getippt; gleich neben mir schreibt der Kollege von der Medienlese.ch. Hier eine kleine Impression: Links Peter Hogenkamp als Veranstalter, rechts der Referent:

Peter Hogenkamp, daneben Matthias Ackeret, der sich anschickt, über «Tele Blocher» zu referieren.

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Google und die Grüselwörter

Eine neue Funktion in der Such­maschine macht Vorschläge, wie man seine Anfrage ergänzen könnte. Das ist praktisch, aber auch hoch­proble­matisch.

Eine der ewigen Beta-Funktionen ist dieser Tage offiziell lanciert und auf die Hauptseite auf google.com vorgestossen: Google Suggest schlägt beim Tippen beliebte Suchworte vor und zeigt auch gleich, wie häufig die sind. Bei Microsoft heisst das «Autovervollständigung».

Beim Tippen liefert die Such­maschine Vorschläge, wie man seine Anfrage ergänzen könnte.

Auf den ersten Blick praktisch, auf den zweiten Blick wohl eher Ablenkung. (Was zum Geier ist ein Clickonaruba?) Ich weiss in 99 Prozent der Fälle, was mich intressiert, ergo brauche ich keine Suchhilfe. Und ein Wort selbst zu Ende zu tippen, macht mir auch nicht zuviel Mühe – wobei Google Suggest auf dem iPhone Gold wert wäre.

Wie gross ist das Missbrauchspotenzial?

Auf dem Webmaster-Blog macht man sich bereits Gedanken, wie dieses Feature von Spammern missbraucht werden könnte. Wieder andere unterstellen, Google würde vor allem Begriffe vorschlagen, die als AdWords Geld einbringen. „Google und die Grüselwörter“ weiterlesen

Die Rivella-Rezension

Das Schweizer auf Milchserum basirende Nationalgetränk gibt es in einer neuen Variante mit Soja. Ich habe Rivella Gelb probeverkostet.

Ob die Farbe gelb sich wirklich eignet für ein Getränk dieser Art? Man könnte nebst Sommer, Sonne, Sonnenschein auch eine andere, weniger konsumfördernde Assoziation haben. Schliesslich wird auch Rivella Rot, Blau und Grün zu der gelben Variante, nachdem sie den menschlichen Körper passiert hat.

Aber so darf man das nur als engstirniger und fortschrittsfeindlicher Mensch sehen. Schliesslich gibts die gelbe Farbe auch bei unseren Lieblingetränken Bier und Weisswein und die trinken wir auch nicht wegen der Farbe. Genau sowenig, wie wir sie wegen der Farbe nicht trinken.

Darum wage ich mich mutig an den Test und an die Rivella-Rezension. Bekannt und doch neu und überraschend, so muss die neue Geschmacksvariante des Schweizer Selbstverständnis’ in Limonadenform sein. „Die Rivella-Rezension“ weiterlesen

Ein halber Stromausfall?

Das Schweizer Fernsehen ist nicht ausreichend auf einen Stromausfall vorbereitet? Dafür gibt es Häme aus dem Internet und ein kleines Plädoyer für die klassische, gedruckte Zeitung…

Unverhohlene Schadenfreude in der Blogosphäre. Ein kleines Nagetier findet einen Weg in den Transformator und legt Radio und Fernsehen lahm.

Aus Sicherheitsgründen schaltete sich nach dem Kurzschluss ein Transformator im ewz-Unterwerk Aubrugg selbstständig aus. Das Eichhörnchen starb.

Ich bin gerührt, dass die Schweizerische Depeschenagentur das Schicksal des armen Eichhörnchens nicht ausser Acht lässt. Ins Sinnieren komme ich aber bei dieser Aussage:

Das Schweizer Fernsehen habe zwar eine Notstromanlage, aber diese sei zu klein, um einen totalen Stromausfall zu beheben, sagte der Pressesprecher des Schweizer Fernsehens, Marco Meroni, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

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Kornkreisbieridee

Der Film «Das Geheimnis von Murk» handelt von einem Kornkreis. Das erinnert daran, dass meine ehemalige Wohngemeinde Thalheim an der Thur es verpasst hat, aus ihrem Kornkreis Kapital zu schlagen.

Am 28. August kommt ein Schweizer Film mit dem Titel «Das Geheimnis von Murk» in die Kinos. Es geht um eine kriselnde Ehe und um einen Kornkreis, der unvermittelt auftaucht und dann ohne Scham vermarktet werden soll – mit Kornkreisbier und allem Drum und Dran.

Abzüglich der Liebesgeschichte kommt mir das sehr bekannt vor. Wie in Murk gab es 2004 ganz in der Nähe einen solchen Kornkreis. Die Aliens hatten sich damals in meiner ehemaligen Wohngemeinde Thalheim an der Thur an einem Feld zu schaffen gemacht, worauf das Phänomen den ganzen Landstrich in Aufruhr versetzte. „Kornkreisbieridee“ weiterlesen

iPhone: Mehr, mehr, mehr!

Sechs Tipps für den App Store von Apple: SBB Fahrplan, Rekorder, GPS Kit, GPS Tracker, Geopedia und The Converter.

Die Beiträge zum App Store für iPhone und iPod Touch werden wohl zu einer Serie ausarten, denn ich habe mal wieder Anwendungen besorgt und auch gleich eine iPhone-Kategorie eingerichtet:

SBB Fahrplan

Ein simples Progrämmchen, das Zugverbindungen raussucht. Keine Weltsensation, aber praktisch.

Rekorder

Ein Programm, mit dem man das iPhone in ein Aufnahmegerät verwandelt. Damit müsste ich als Podcaster auch für Sponti-Interviews gerüstet sein. Das Übertragen der Aufnahmen ist mehr als umständlich. Das liegt aber nicht an der Anwendung, sondern daran, dass Apple es bislang nicht erlaubt, die Daten der Anwendungen von Drittherstellern via iTunes zu synchronisieren. Die FAQs zu Rekorder erläutern dazu mehr. „iPhone: Mehr, mehr, mehr!“ weiterlesen

In eigener Sache

Ich habe einen neuen Knopf von Seitzeichen.de im Blog eingebaut, über den ihr euch Artikel merken könnt – und bei dem für mich eine aufschlussreiche Statistik herausspringt.

Erholt und gestärkt von meinen Ferien in Island hatte ich nun Zeit, mich mal wieder einer unendlichen Geschichte zu widmen, nämlich der Aktualisierung dieses Blogs. Es gibt nun eine nette Artikel bookmarken-Schaltfläche am Ende jedes Artikels, die ihr bitte fleissig benutzt! (Es gibt bei seitzeichen.de eine Statistik: Ich sehe also sofort, ob ihr das tut oder nicht! ;-)).

Weil es diesen neuen Button gibt, habe ich die «Blog merken»-Sektion in der Navigation entschlackt. Das Resultat versetzt mich in Begeisterung.

Dumme Dummheitsthese

Der Spiegel hat neulich eine ganze Titelstory lang gerätselt, ob das Internet bei uns allen den Intelligenzquotienten nach unten befördert. Ich kann beruhigen – man kann genauso gut behaupten, das Web würde uns alle klüger machen.

Im «Spiegel»-Titel der Ausgabe 33/08 geht es darum, ob das Internet uns dumm macht. Über eine fast identische These haben wir vor nicht allzu langer Zeit auch im Digitalk geredet. Da ging es um die These, dass Google uns verdummt. Und der «Spiegel»-Titel bezieht sich dann auch auf diesen Text aus der New York Times. „Dumme Dummheitsthese“ weiterlesen

Trolle Ferien

Ein kleiner Bericht von unserer Island-Reise – mit dem besten Bild von unserer Walbeobachtungs-Expedition.

Nein, kein Schreibfehler. Wir waren im Land der Geysire, Gletscher, Vulkane, Wale, Schafsköpfe, Wasserfälle, Elfen und Trolle: in Island. Das war eine schöne Ferienwoche, von der demnächst einige Fotos in der Galerie berichten werden. Der Höhepunkt für mich war das gehaltene Walversprechen: Wir versprachen uns von der Fahrt aufs Meer viele schöne Bilder und beeindruckende Begegnungen mit den Meeressäugern und beides ist eingetroffen.

Ein berührendes Erlebnis. Und wo ich nach dem Wal- und dem «Was haben Sie zu vertrollen?»-Kalauer die Latte schon auf das wenig anspruchsvolle «Ich bin in den Ferien»-Niveau abgesenkt habe, hier auch noch das letzte von Matthias’ Islandsprichworten: «Wie du mir, so Geysir!»

Zwar ist nicht der ganze Wal, sondern nur sein hinteres Ende zu sehen – doch das allein ist eindrücklich.

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Einkaufen im App-Store

Der App Store von Apple eröffnet am iPhone eine neue Wunderwelt von neuen Software-Möglichkeiten. Sieben Apps, die ich mir bis gegönnt habe und für empfehlenswert halte.

Ich mutiere zum Fan des App Store. Kaufsüchtig bin ich noch nicht, doch was es da an kleinen, nützlichen Programmen fürs iPhone und den iPod Touch gibt, ist schon bemerkenswert. Natürlich, man findet nicht alles, wonach man sucht.

Beispielsweise habe ich bislang keine «Videokamera-Software» gefunden – von Haus aus kann das iPhone nur Standbilder aufnehmen. Sowas soll aber kommen, habe ich gehört. Auch ein richtiger Flash-Player wäre eine gute Sache. Aber schliesslich hat Apple das SDK, also die Software zur Entwicklung von iPhone-Programmen erst im März freigegeben.

Spiele, Hilfsprogramme und nochmals Spiele

Im Einsatz habe ich bis jetzt:
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