Wie cool ist cuil?

Eine neue Suchmaschine erblickt das Licht der Bildschirme: www.cuil.com. Gesprochen wird das als «cool» und die Technologie stammt (laut wired.com) von einer erfahrenen Frau: Anna Patterson hat 2004 Suchmaschinentechnologie an Google verkauft und nun mit 33 Millionen Risikokapital im Rücken die neue Suchmaschine gestartet.
Aus dem Stand wird der Suchmaschinenkönig nicht vom Thron gestossen, aber ein erster Blick auf cuil stimmt hoffnungsfroh. „Wie cool ist cuil?“ weiterlesen

Sprechen deutösch?

Das Spam-Mail des Tages:

Hi!
Ich bin gern der Fotografie und immer haben wollte auf meinem Computer vollständiges Paket von Adobe. Photoshop und alles andere …
Viel einfacher, wenn alle Programme in ihrer Muttersprache der deutschen Sprache und müssen nicht aus dem Englischen zu übersetzen! Zufällig fand dieser Site: [zensuriert] sie haben mehr als 300 Programme in deutösche Sprache für PC und MAC, überraschend niedrigen Preis, ist es besser zu sehen, selbst …

Ich bin auch gern der Fotografie, aber Meinung habe ich Software bitte kaufen legal.
Böse Zungen würden womöglich behaupten, dieses Mail könnte genauso gut auch von Adobe kommen. „Sprechen deutösch?“ weiterlesen

Blaue Bälle

«Das Blue Balls macht seinem Namen alle Ehre»

Diese Aussage habe ich eben auf DRS3 gehört und hat bei mir eine so starke körperliche Reaktion ausgelöst, dass ich umgehend ein Mail mit folgendem Inhalt ans Staatsradio schicken musste:

Bitte um eine nähere Erklärung oder den Hinweis, dass diese Aussage nicht wörtlich zu verstehen ist!

Das «Blue Balls» ist ein Festival, das im noblen Kultur- und Kongresszentrum Luzern stattfindet und dessen nicht so nobler Name mir einige Rätsel aufgibt. Ich war nie bei diesem Festival und werde einen Besuch auch nicht in Erwägung ziehen, so lange ich allenfalls irgendwann die Vaterschaft antreten möchte. Ich kann mir diesen Namen wirklich nur so erklären, dass hierzulande Kenntnisse der englischen Sprache zwar gern postuliert werden, dann aber doch nicht vorhanden sind. Und dass man auch von Wikipedia nie gehört hat. „Blaue Bälle“ weiterlesen

Webempfang für die Stereoanlage

Heute habe ich meine aus dem Jahr 1993 stammende Stereoanlage mit dem Medium Webradio vertraut gemacht. 17 Franken hat mich das gekostet.
Zum Einsatz kommen der iPod Touch und das Homedock von DLO (beide bereits vorhanden und daher bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt). Ich habe die iPhone 2.0 Software Update for iPod touch installiert (11 Franken) und dann im App Store das Programm Tuner von Nullriver besorgt (6.60 Franken). „Webempfang für die Stereoanlage“ weiterlesen

Sonntagsbesuch

Diesen grünen Freund hatten wir heute Morgen zu Gast. Er ist ohne zu klingeln oder sich anzumelden vorbeigeschneit und hat uns ohne jede Scham im Schlafzimmer aufgesucht. Vorgestellt hat er sich nicht, weswegen wir ihn Gary Grashüpfer genannt haben. Er war artig und hat sich sogar fotografieren lassen:
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Gary Grashüpfer liest den «Publisher» und interessiert sich für die Bridge CS3. „Sonntagsbesuch“ weiterlesen

Ver-apple iphönelt

Das iPhone werde ich nicht kaufen, auch wenn mich His Steveness auf Knien anfleht.

Das hat dieser Blogger hier in diesem Blog vor genau 275 Tagen geschrieben. So geschickt, wie ich das damals formuliert habe, kann ich mich noch nicht einmal aus der Affäre ziehen, indem ich behaupte, His Steveness hätte mich auf Knien angefleht. (Was ihr natürlich alle glauben würdet.)
Ich würde euch ja gern Schweigegeld bezahlen, damit dieser 180°-Meinungsumschwung nicht publik wird. Aber nach aktueller Zählung hat der Beitrag «iPod und die Folgen» 4993 Views. Wenn ich also jedem zwänzg Stutz zahle, ergibt das fast 100’000 Franken. Also bleibt nur der Gang nach Canossa und die Bitte an meine Leser, über die fehlende Willensstärke des Herrn Schüssler hinwegzusehen.
Also, ja, ich gestehe: Ich habe ein Eifoun bestellt. Ja. Gut, das iPone Driitschii. Ich könnte ja nun behaupten, das damalige Bekenntnis hätte sich auf das Eifoun 1.0 bezogen. Das wäre zwar nicht ganz gelogen, aber Haare gespalten.
Aber zum eigentlichen Thema. „Ver-apple iphönelt“ weiterlesen

Späte Erleuchtung

Ich glaube, ich werde alt. Oder sonstwie vertrottelt. Jedenfalls geht es bergab, dafür mehren sich die Anzeichen.
Aber lasst mich ausholen: Ich lese im Moment ein Buch mit dem Titel «Illuminatus!». Ich bin jetzt auf Seite 219 vorgestossen und habe lediglich eine vage Vorstellung, worum es gehen könnte. Das ist aber nicht oder nur teilweise der Grund für meine Beunruhigung. Es geht vielen anderen so, wie ich von den Rezensionen auf Amazon weiss. Andererseits, und das wäre vielleicht doch ein Anlass zur Sorge, hatte Dan Brown keine Probleme mit dem Schmöker. Er hat ihn zu leichtverdaulicher Kost püriert und damit unter dem Titel «Illuminati» einen Bestseller gelandet.
Also, zur Erkenntnis, dass ich nicht erleuchtet sein kann, gelangte ich, als ich das zur Hälfte gelesene Buch weglegte und plötzlich bemerkte, dass es auf dem Buch vorne drauf einen Busen hat. Vielmehr nicht nur das, sondern zwei RIESIGE BRÜSTE! „Späte Erleuchtung“ weiterlesen

Respects to Bernd!

Again, I am to offer my highest compliments to Bernd, the (again) unbeaten master in champions league of Clickomania. His record in the Classic game from October 2005 has been outplayed from miki four days ago. Miki has achieved 1888 points, one point more than Bernd over three years ago. But Bernd has been prepared – he has achieved a new record on May 31, 2008: Amazing, incredible 1889 points! That’s mind-blowing, folks! Everyone who makes it into the all-time list is a true master of the game. My best try would not take me there.
So, keep on playing, friends! (I am wondering if I will see the 2000 points in the Classic game.)

Sommerliches Kinoquiz

Heute habe ich mal eine Herausforderung für euch: Nämlich ein lustiges Filmeraten. Es geht darum, anhand eines höchst unscharfen Filmbilds herauszufinden, um welchen Film es sich handelt. Ein Beispiel:
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Das ist meine Hand, auf der ein Stück 35-mm-Film liegt. Das Bild ist bei den Aufnahmen für die Folge 67 des Digitalk-Podcasts entstanden, den ich zusammen mit meinem Kollegen Roger Zedi mache. Die Folge hiess Die Zukunft des Kinos ist digital und hat den Übergang vom Zelluloid zur digitalen Projektion zum Inhalt.
Nun hat mich die Neugierde gepackt und ich wollte wissen, was für einen Film ich da eigentlich fotografiert habe. Während der Aufnahmen hatte ich keine Zeit, das herauszufinden. Für mich sah die Sache so aus, als ob es sich um eine Weltraumschlacht vor einem blauen Planeten handeln würde – vielleicht «Star Wars» oder etwas in der Art. Nun habe ich mir einige Details herausvergrössert und siehe da: Es ist kein Weltraumgeballer, sondern „Sommerliches Kinoquiz“ weiterlesen