www.adress.salat

Das Internetaufsichtsgremium hat neue Top-Level-Domänen beschlossen. Das ist unnötig, denn es ist und bleibt ein Vorteil, dass es im Web bloss eine überschaubare Zahl von Adressendungen gibt.

Da habe ich mir vorgestern halbherzig einen SdM aus den Rippen geleiert, und dann lese ich heute das:

Der ICANN-Vorstand hat sich auf seiner Sitzung in Paris einstimmig für die Annahme des neuen Prozesses zur Schaffung von generischen Top-Level-Domains [gTLDs] ausgesprochen. Bereits im Frühjahr 2009 sollen sich Interessenten für die neuen Adressen bewerben können. (…)

Der Vorstand sprach sich einstimmig für die Annahme des Entwurfs der ICANN-Unterorganisation Generic Names Support Organization [GNSO] aus (…) Das bedeutet, dass es schon bald neben Domains wie .com, .org und .net auch Adressräume wie .graz, .berlin und .verlag geben wird.

Das ist, mit Verlaub, ein Riesenmist. „www.adress.salat“ weiterlesen

Realität ist, was ist

In «Die dunkle Seite» unterstellt Frank Schätzing der Menschheit, sie würde sich noch so gern in virtuelle Sphären verabschieden wollen. Ich halte diese Gefahr indes für gering.

Ich bin euch noch einen SdM¹ für Juni schuldig. Und ich bin geneigt, den SdM zum SdM zu erklären. Denn wie soll man entspannt bloggen, wenn man eine Rubrik mit eingebauter «Deadline» zu befüllen hat? Die schreit nach Postings, ohne sich an der Nachrichtenlage zu orientieren. Aber die Pein der Themensuche bleibt dem Blogger nicht erspart. Auch wenn Blogger gern so tun, als würden ihnen die Themen schon zufliegen, wenn sie am morgen die Jeans über den Hintern streifen.

Also, als ich mich heute Morgen angezogen habe, ist mir in den Sinn gekommen, dass ich mich gestern bei meiner Abendlektüre ein bisschen aufgeregt habe. Ich lese gerade «Die dunkle Seite» von Frank Schätzing. Ein zentrales Element ist die Virtualisierung des Lebens. „Realität ist, was ist“ weiterlesen

Der neueste Wurf traut sich aus dem Bau

Wer weiterhin mit dem Internet Explorer surft, ist selbst schuld: Der neue Browser der Mozilla Stiftung ist für Vielsurfer die bessere Wahl.

Firefox 3 ist da und das ist mir doch an dieser Stelle eine Lobeshymne wert. Nachdem der Download gestern erst nach mehreren Anläufen geklappt hat – zum Glück hat er geklappt, denn bei völlig zusammengebrochenen Servern wäre der gross angekündigte Download-Day für die Mozilla-Stiftung zur Blamage geraten –, würde ich die neue Version nicht mehr hergeben wollen.

Firefox 3 hat vieles richtig gemacht, was Microsoft mit dem Internet Explorer 7 falsch gemacht hat: Man sieht der Oberfläche an, dass es sich um eine neue Version handelt.

Man fühlt sich sofort heimisch

Die Umgestaltung der Bedienelemente ist aber moderat genug, dass man sich sofort heimisch fühlt. Microsoft hingegen neigt in letzter Zeit zu radikalen Änderungen an gewohnten Interfaces: Das beste Beispiel dafür ist natürlich Office 2007. Die Multifunktionsleiste dürfte, so schätze ich, eines der besten Argumente für Lotus Symphony sein. „Der neueste Wurf traut sich aus dem Bau“ weiterlesen

17. Juni ist Download-Day!

Firefox 2 wird demnächst abgelöst. Und zwar – und das ist womöglich keine so grosse Überraschung – durch Firefox 3. Kommende Woche ist es so weit.

Die Mozilla-Foundation hat das Datum für den Download-Day bekannt gegeben: Der 17. Juni, das ist der nächste Dienstag. Also, geniesst die letzten fünf Tage mit Firefox 2 und macht euch schon mal downloadbereit…

Sogar ein Maskottchen steht in den Startlöchern.

Auf Zak statt auf dem Rasen

«Zak McKracken – Between Time and Space» ist ein neues Spiel, das mit dem Charme der DOS- und Atari-Adventure-Klassiker daherkommt. Eine gute Alternative zu der öden Fussball-EM.

Ja, entgegen meiner Gewohnheiten und anders als in diesem Blog versprochen, habe ich in den letzten Tagen tatsächlich mehrere Male F*ball geschaut. Das sind die Widersprüche der menschlichen Existenz, die nicht an dieser Stelle erörtert werden sollen. Die richtige Adresse dafür ist Peter Schneider, jeweils am Mittwoch im «Tagi». Wenn ich mich darüber auslasse, fängt er womöglich damit an, in seiner Rubrik Antworten auf Computerprobleme zu geben.

Ein gelungenes Beispiel eines Fan-Adventures

Darum: Wer dem F*ball entsagen will und es darauf anlegt, beim Zmittag in der Kantine nicht mitreden zu können, dem sei Zak2:btas empfohlen. Was so viel heisst wie «Zak McKracken – Between Time and Space» und der Name eines Fanadventure ist. Also eines nichtkommerziellen, von Fans in Heimarbeit entwickelten Adventure-Spiels.

„Auf Zak statt auf dem Rasen“ weiterlesen

Die Nullnachricht des Tages

Google hat ein neues Favicon. Doch weil nur Nerds darüber bloggen, tue ich das hier nicht. Oder doch? Oder was?!

Gerade lese ich auf medienlese.com, das man ein absoluter Nerd ist, wenn man über das neue Google-Favicon bloggt. Ein technikversessener Nullnachrichtenverbreiter. Ein Mensch mit einem Flatscreen vor dem Kopf.

Huch, genau darüber wollte ich schon den ganzen Morgen schreiben, bin aber nicht dazu gekommen, weil ich damit beschäftigt war, die wunderhübschen Badges einzurichten, die ihr nun rechts unten bewundern könnt.

Und hoffentlich auch zuhauf benutzt! Klickt doch beispielsweise mal auf das del.icio.us-Logo. Das wäre ein schöner Beitrag zur Völkerverständigung. Ein Akt zur Stärkung der Schweiz-Amerikanischen Freundschaft.

Warum sollten die Amerikaner nicht einmal mein Blog lesen?

Die Yankees würden endlich mal öppis Gschids zum Lesen bekommen. Und last, aber aus meiner ureigensten Sicht überhaupt nicht least, würde diese verehrungswürdige Tat den demütigenden Satz «be the first to bookmark this page» zum Verschwinden bringen.

Also, das Google-Favicon: Google hat das Symbol ausgetauscht, das in der Adressleiste des Browsers links von der Adresse erscheint. Anstelle des grossen blauen G im grün-rot-blauen Kästchen erscheint nun ein kleines blaues g vor grauem Hintergrund. Also wenn das mal keine Nachricht ist, dann kann ich dem Herrn Reissmann auch nicht mehr helfen. Das Favicon ist eine Orientierungshilfe par Excellence. „Die Nullnachricht des Tages“ weiterlesen

Firefox ins Guinness-Glas, äh -Buch!

Die Version 3 des alternativen Browsers will beim Start einen Weltrekord hinlegen und mit millionenfachen Downloads auf sich aufmerksam machen.

Firefox 3 steht in den Startlöchern. Der neue Browser soll einschlagen, das ist das erklärte Ziel der Mozilla-Foundation. Zum einen natürlich auf den Festplatten der Surfer weltweit. Und zum anderen auch im Guinness-Buch der Weltrekorde.

Innert 24 Stunden umsteigen

Dazu müssen möglichst viele Anwender Firefox innert 24 Stunden herunterladen. (Wie viele Downloads es für den Rekord braucht, habe ich bislang nicht in Erfahrung gebracht.)

Jedenfalls mache ich als erklärter Firefox-Fan an dieser Aktion mit. Und rufe auch alle meine lieben Leserinnen und Leser zur Teilnahme auf!

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